Bereits zum siebten Mal ist Markus Söder Schirmherr des Internationalen Samba-Festivals. In diesem Jahr klappt es allerdings nicht mit einem persönlichen Besuch von Bayerns Ministerpräsident in Coburg. Die bayerische Staatsregierung wird aber trotzdem vertreten sein: Martin Schöffel kommt! Der CSU-Politiker ist Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat. Er wird voraussichtlich am späteren Samstagnachmittag in Coburg erwartet. Eingefädelt hat den Besuch der ehemalige Coburger Stadtrat Maximilian Forkel (CSU), der sich auch beim Samba-Festival engagiert.
Markus Söder hat fürs Programmheft des Samba-Festivals ein Grußwort verfasst. Es beginnt mit den Worten: „Coburg kann Copacabana!“ Söder schwärmt von der „einzigartigen Atmosphäre“, die drei Tage lang in Coburg geboten sei, „wenn brasilianische Klänge auf die malerische Kulisse der Coburger Innenstadt treffen“. Dabei entstehe „ein Kulturhighlight“, das seinesgleichen suchen würde.
Markus Söder ist Samba-Botschafter
Das Samba-Festival, so Söder weiter, sei eine Bereicherung für Franken und Bayern. Es unterstreiche „Bayerns hervorragenden Rang als vielfältiges Kulturland“. Und: Für ihn sei es persönlich eine „große Ehre“, 2024 zum Samba-Botschafter ernannt worden zu sein. Dies ist die höchste Auszeichnung, die vom Festival vergeben werden kann.
Es kommt auch ein „echter“ Botschafter
Zum Samba-Festival wird auch Rodrigo Baena Soares in Coburg erwartet. Er ist Botschafter Brasiliens in Deutschland. In einem Grußwort schreibt er: „Ich verfolge aufmerksam, wie die brasilianische Kultur im Laufe der Jahre in Deutschland unerwartete und dauerhafte Räume gefunden hat. Coburg ist vielleicht das überraschendste und schönste Beispiel für dieses Phänomen. Jeden Sommer öffnet sich diese Stadt in Franken mit einer Großzügigkeit für Brasilien, die mich immer wieder von Neuem überrascht.“
Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) schwärmt ebenfalls: „Unser Samba-Festival bringt Menschen aus aller Welt zusammen und verwandelt unsere Stadt in einen Ort voller Lebensfreude und Begegnung.“
Samba, Liebe und Hoffnung
Für Veranstalter Rolf Beyersdorf ist dieser Aspekt der Begegnung ebenfalls enorm wichtig. Er bezeichnet das Samba-Festival als „ein Fest des Friedens, der Toleranz, der Menschlichkeit und der Lebensfreude“. Und er betont: „Solchen kulturellen Ereignissen muss die Zukunft gehören! – Tragt dieses kleine Samba-Pflänzchen der Hoffnung und Liebe in die Welt hinaus, damit schon bald das Licht die Dunkelheit verdrängen möge.“














