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Senioren-Disco im Feierraum
Und wieder gingen die „Silberrocker“ ab!
Die Tanzfläche war gut gefüllt, als der DJ Ralf Hohn mit Schlagern und Ohrwürmern die Stimmung anheizte.Wolfgang Desombre
Die Tanzfläche war gut gefüllt, als der DJ Ralf Hohn mit Schlagern und Ohrwürmern die Stimmung anheizte.Wolfgang Desombre // 
Signet des Fränkischen Tags von Wolfgang Desombre
Coburg – Die „Silberrock“-Disco ist längst mehr als eine gute Idee: Zum vierten Mal kamen Seniorinnen zusammen, um zu tanzen und einen geselligen Abend zu genießen. Auch, wenn sie schon über 90 waren.
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Angela Niestroy erinnert sich an die Anfänge der Veranstaltung: Als sie und Antje Hennig die Silberrock-Disco ins Leben riefen, hofften sie, dass einige Gäste kommen und Freude daran haben würden. Heute sei hingegen klar: Mit der Hilfe der Ehrenamtlichen sowie des neu zusammengestellten Seniorenbeirats und vor allen Dingen mit den treuen Gästen könne es nur ein Knaller werden.

Mit einem Grußwort wandte sich Zweiter Bürgermeister Can Aydin an die Gäste der Seniorendisco: „Ich glaube, ihr wollt keine langen Grußworte hören, sondern die Tanzfläche muss glühen.“ Er rief die Feiernden dazu auf: „Lasst die Tanzfläche brennen!“

Unter die Gäste hatte sich auch die 92-jährige Gisela Hütter gesellt. Sie kam mit 14 weiteren Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorendomizils Haus Albert. Schon früher habe sie gerne getanzt, sagt sie, doch der letzte Discobesuch liege schon lange Zeit zurück. Bei der Coburger „Silberrock“-Disco wurde getanzt, mitgesungen und gelacht. Mehr als 170 Personen folgten der Einladung des Seniorenbeirats der Stadt Coburg in den Feierraum und füllten die Tanzfläche mit Schwung und guter Laune. Ob allein, mit Freunden oder als Paar: Bei „Silberrock“ standen die Freude am Tanzen, die Begegnung, das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Für den passenden Sound sorgte DJ Ralf Hohn aus Berlin. Sein Mix aus den 1960er- bis 1990er-Jahren und mit bekannten Schlagern traf den Geschmack des Publikums. Ob Abba, Marianne Rosenberg, AC/DC oder die Beatles – bei vielen Liedern wurde geklatscht und mitgesungen.

„Ich spiele Musik, die Erinnerungen weckt und gleichzeitig bewegt – das ist das Schönste“, sagte Hohn.

Zwischen den Tanzrunden blieb Zeit für Gespräche, Erfrischungen und kleine Pausen. So war der Nachmittag auch eine Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen.

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