LGBTQIA+
Christopher Street Day erstmals auch in Coburg
Das Logo zum ersten CSD in Coburg
Das Logo zum ersten CSD in Coburg
Foto: Quelle: Facebook / CSD Coburg
Coburg – Wunsch der Veranstalter: Menschen, die lesbisch, schwul, bisexuell, intersexuell, queer oder trans sind, sollen sich in Coburg sicher fühlen.

Weltweit werden Christopher Street Days (CSD) veranstaltet. Es handelt sich dabei um Fest-, Gedenk- und Demonstrationstage von Menschen, die lesbisch, schwul, bisexuell, intersexuell, queer oder trans sind (abgekürzt: LGBTQIA+ für „Lesbian, Gay, Bisexual, Transsexual/Transgender, Queer, Intersexual und Asexual“).

CSD-Premiere in Coburg

Am Freitag, 22. Juli, und Samstag, 23. Juli, gibt es auch erstmals einen CSD in Coburg.

Zu den Unterstützern des Coburger CSD-Teams gehören der Verein Comun, der sich seit jeher für Menschenrechte und Nachhaltigkeit einsetzt, sowie die Studentische Initiative Umbrella, die Grüne Jugend Coburg, die Jusos Coburg, die Julis Coburg, Pro Coburg, die SPD Coburg, die Grünen Coburg und die FDP Coburg.

Pride Parade zum Auftakt

Zum Auftakt am Freitag, 22. Juli, wird es eine „Pride Parade“ geben. Sie startet um 18 Uhr am Bahnhofsplatz und wird zum Marktplatz führen. Danach soll noch gefeiert werden.

Am Samstag, 23. Juli,  wird es in der Coburger  Innenstadt ab 9 Uhr zunächst mehrere Infostände geben. Ab 14 Uhr sind im „Leise am Markt“ und im „Fugenlos“ (beides Herrngasse) Vorträge geplant. Um 18.30 Uhr wird es eine Podiumsdiskussion  geben. Weitere Details sollen in Kürze bekanntgegeben werden.

Am Sonntag, 24. Juli, wird unter Leitung von Pfarrer Detlev Juranek ein ökumenischer Wortgottesdienst gefeiert. Beginn: 14 Uhr, Salvatorkirche.

Als Motto für den ersten Coburger CSD wurde gewählt: „Safe Space – der erste Kontakt“.

Alle Menschen sollen sich in Coburg sicher fühlen

Auf Facebook erklären die Organisatorinnen und Organisatoren, was sie damit meinen: „Ein ,Safe Space‘ ist ein Ort, an dem man sich wohlfühlt und man selbst sein kann und soweit ist unser Coburg leider noch nicht, dass dies überall möglich ist. Durch den ersten Kontakt der Coburger*innen mit einem CSD in unserer Stadt möchten wir daran arbeiten, dass man sich in Coburg als LGBTQIA+ sicher und geborgen fühlt. Wir wollen also den ersten Kontakt zu dieser noch unbekannten Welt herstellen und die Coburger*innen über unsere Community informieren.“

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