In der Johannespassion erzählt Bach die Leidensgeschichte Jesu nach dem Evangelium des Johannes. Der Evangelist führt erzählend durch die Handlung, während Solostimmen und Chor das Geschehen kommentieren, reflektieren und emotional vertiefen. So entsteht ein Dialog zwischen biblischer Erzählung und persönlicher Betrachtung.
Seit ihrer Uraufführung im Jahr 1724 berührt die Johannespassion Menschen auf der ganzen Welt. Bach gelingt es, das biblische Geschehen nicht nur zu erzählen, sondern emotional erlebbar zu machen: von der angespannten Atmosphäre der Gefangennahme über die dramatischen Szenen des Prozesses bis hin zur stillen Trauer des Schlusschores.
Karten im Vorverkauf
Als Kirchenmusikdirektor Heinz Walter im Jahr 1957 den Coburger Bachchor gründete, wählte er für das erste Konzert Bachs Johannespassion. Seither erklang das Werk regelmäßig immer wieder in der Morizkirche, zuletzt im Jahr 2015. Neben dem Bachchor singen und musizieren Anna Nesyba, Sopran, Nele Gramß, Alt, Christian Rathgeber, Tenor, Johannes Weinhuber, Bass (Jesus), Felix Rathgeber, Bass (Arien) sowie das Main-Barockorchester Frankfurt. Die Leitung hat Peter Stenglein.
Eintrittskarten gibt es bei allen Vorverkaufsstellen von Reservix – in Coburg sind das: Toxic Toast und Geschäftsstelle der Neue Presse, oder online.












