„Der Rosengarten ist ein toller Landeplatz für Fallschirmspringer“, sagt Eberhard Gienger. Der frühere Kunstturner – 1976 olympische Bronzemedaille am Reck, Weltmeister, vierfacher Europameister und 36-facher deutscher Meister – ist gerade mit dem Fallschirm im Rosengarten gelandet.
Am Samstagabend waren Eberhard Gienger und Fabian Hambüchen Gäste bei der Sportgala der Coburger Turnerschaft im Kongresshaus Rosengarten. Nach ihm ist der Gienger-Salto, ein Flugelement am Reck, benannt. Dabei löste sich der Turner beim Vorschwung vom Reck und turnt einen Salto rückwärts mit einer halben Längsachsendrehung, sodass er dann wieder zum Reck blickt und die Reckstange fassen kann.
Genau um 15.53 Uhr landete Gienger. Gestartet war das Flugzeug auf der Brandensteinsebene und in 1.200 Metern Höhe über Grund stieg der passionierte Fallschirmspringer aus. Nach etwa sechs Sekunden oder 150 Meter freiem Fall zog Gienger die Reißleine und nach dem vierminütigen Flug landete er sicher auf dem Rasen. Wegen des doch starken Windes und der Nässe habe er eine Sicherheitslandung auf dem Hosenboden vorgezogen, erklärte er dem Vorstand der Turnerschaft. „Coburg ist von oben und von unten schön. Besonders die Veste macht’s“, so sein Fazit der kurzen Luftfahrt.
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