Es war der wohl wichtigste Programmpunkt des gesamten Samba-Festivals: Am Sonntagvormittag trafen sich auf dem Schlossplatz alle rund 3000 Sambistas, die am diesjährigen Festival in Coburg teilnehmen. Gemeinsam sollte nämlich ein lautes und zugleich sehr starkes Zeichen gesetzt werden.
Für Frieden, gegen Krieg
Die Botschaft lautet: Für Frieden, gegen Krieg.
Jenny Huth (Radio Eins) sprach die einleitenden Worte. Sie bezeichnete das Samba-Festival als wunderbares Beispiel dafür, wie Menschen aus aller Welt friedlich zusammenkommen und gemeinsam fröhlich feiern können.
Deshalb rief sie: „Schaut auf uns!“ Und vor allem: „Hört auf uns!“ Dann legten die Sambistas auch schon los.
Sehen Sie hier ein Video vom „Trommeln für den Frieden“:
Samba-Festival Coburg: Trommeln für den Frieden
Auf den Arkaden und auch noch weiter oben im Hofgarten standen Hunderte Schaulustige und verfolgten das beeindruckende Spektakel.
Auch Rolf Beyersdorf, der Chef des Samba-Festivals, machte in einem Gespräch mit dem Coburger Tageblatt deutlich, wie wichtig ihm dieser Programmpunkt ist. Wobei er auch sagte: „Ich würde mir wünschen, dass es diesen Programmpunkt gar nicht bräuchte.“
Wichtig ist den Veranstaltern des Festivals, dass sich die Friedensbotschaft nicht nur in Richtung Ukraine richtet, sondern dass man sich ein Ende aller Kriege und Konflikte in der Welt wünscht.
Sambagruppen aus der Ukraine
Vor einigen Monaten hatte Rolf Beyersdorf versucht, zu zwei Sambagruppen in der Ukraine aufzunehmen. „Es gibt eine Sambagruppe in Kiew und eine in Odessa.“ Aber: „Beide existieren zurzeit nicht.“
Beyersdorfs Wunsch: „Vielleicht klappt es nächstes Jahr, dass sie nach Coburg kommen können!“ Beyersdorfs Traum: Ukrainische Sambistas stehen zusammen mit Sambistas aus Russland auf der Bühne und feiern zusammen friedlich das Leben und die Musik.
In der Vergangenheit war schon einmal eine Sambagruppe aus Moskau zu Gast beim Samba-Festival in Coburg.
Sehen Sie hier ein weiteres Video vom „Trommeln für den Frieden“:
Samba-Festival Coburg: Trommeln für den Frieden
Der dritte und letzte Tag des diesjährigen Samba-Festivals hatte zunächst mit einem ökumenischen Samba-Gottesdienst auf dem Marktplatz begonnen.














