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Unnützes Wissen? Nein! 10 spannende Fakten über Ostern
Wir wünschen ein schönes Osterfest!
Wir wünschen ein schönes Osterfest! // ChristArt/Adobestock
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Coburg – Was hat Ostern mit George Michael zu tun? Und wussten Sie, dass es wirklich einen "Hasen" gibt, der Eier legt? Hier sind zehn (mehr oder weniger wichtige) Fakten rund um Ostern.
Die meisten beißen oben zu.
Die meisten beißen oben zu. // Oliver Berg/dpa

1. Die Ohren zuerst

Laut einer Mediziner-Studie werden die Ohren von Schoko-Hasen von den meisten Menschen als erstes gegessen. Von knapp 30.000 Befragten gaben demnach 59 Prozent an, zuerst in die Löffel zu beißen, 33 Prozent fangen beim Hinterteil an. 4 Prozent ist es egal.

Seit dem 17 Jahrhundert ist die Rede von ihm.
Seit dem 17 Jahrhundert ist die Rede von ihm. // Arno Burgi/dpa

2. Doktor Hase

Der Osterhase wurde wohl zuerst in einer Doktorarbeit erwähnt, nämlich in „De ovis paschalibus – von Oster-Eyern“. Geschrieben hat die 1682 der Frankfurter Arzt und Pastorensohn Johannes Richier, er schilderte darin den Brauch des Eier-Versteckens.

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Ja – das ist ein Hase!
Ja – das ist ein Hase! // PicturePartners/Adobestock

3. Ein Hase legt Eier

Den gibt es wirklich – nämlich den Seehasen. Der Bodenfisch, der auch in Nord- und Ostsee vorkommt, hat seine Laichzeit zwischen Februar und Mai, also auch immer an Ostern. Sein Rogen wird schwarz gefärbt und gesalzen und als „Deutscher Kaviar“ vermarktet.

Was Ostern mit der Morgenröte zu tun hat.
Was Ostern mit der Morgenröte zu tun hat. // Thomas Warnack/dpa

4. Warum heißt es „Ostern“?

In den meisten Sprachen lehnt sich die Bezeichnung für Ostern an das aramäische pas-cha bzw. das hebräische Pessach an (niederländisch: Pasen, italienisch: Pasqua, türkisch: Paskalya). Das Wort „Ostern“ oder im englischen „Easter“ leitet sich laut Duden vom altgermanischen „Austro“ ab – dem Wort für Morgenröte.

Kreuzigung
Ein Mann stellt in Mumbai anlässlich des Karfreitags die Kreuzigung Jesu Christi nach. // Rajanish Kakade/AP/dpa

5. …und warum „Kar“?

Der Karfreitag ist kein freudiger Tag, sondern der Tag, an dem Jesus starb. „Kar“ geht auf das althochdeutsche „Chara“ zurück und bedeutet Trauer.

„Wham“ waren George Michael (r.) und Andrew Ridgeley.
„Wham“ waren George Michael (r.) und Andrew Ridgeley. // PA/epa PA/dpa

6. „Last Easter“…?

Um ein sehr bekanntes Lied hält sich sehr hartnäckig eine Legende. Demnach wollte George Michael „Last Christmas“ zu Ostern 1985 als „Last Easter“ veröffentlichen. Auf Drängen der Plattenfirma hat er das Ganze dann umbenannt und verschoben – das Ergebnis ist bekannt. Weder der Künstler noch die Plattenfirma haben das allerdings jemals bestätigt. Egal. Wichtig ist wohl – der Song reicht definitiv zu nur einer Jahreszeit…

Ostergeschäft…
Ostergeschäft… // Angelika Warmuth/dpa

7. Oster-Umsatz von 2,1 Milliarden Euro

Laut Handelsverband Deutschland rechnet der Einzelhandel in diesem Jahr mit einem Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro. Demnach planen mehr als 40 Prozent der Verbraucher, rund um Ostern gezielt Geld für das Fest auszugeben.

Diese Hühner färben ihre Eier selber.
Diese Hühner färben ihre Eier selber. // CT-Archiv

 

8. Bunt ohne Färben

Keine Lust auf das Eierfärben? Kein Thema: Besorgen Sie sich einfach Eier von peruanischen Araucana-Hühnern. Diese Vögel bauen ein Stoffwechselprodukt in die Eierschale ein, den grünen Gallenfarbstoff Billividrin. Ihre Eier schimmern also grünlich oder bläulich. Kann man über das Internet auch in der Region kaufen, zum Beispiel in Neustadt.

Links das Rekord-Ei.
Links das Rekord-Ei. // Ronald Rinklef

9. Fränkisches Rekord-Ei

Das größte Hühnerei Deutschlands stammt aus Franken. Huhn „Hähnriette“ aus Schönbrunn im Steigerwald hat es gelegt. Es wiegt 210 Gramm und hat einen Umfang von 21 Zentimetern. Ein mit der Größe „L“ deklariertes Ei wiegt nur bis zu 73 Gramm.

Satellitenaufnahme der Flächen neben der  B85. Nach der Baustelle wird die Fläche neben der Umleitung wieder zum Mare Tranquillitatis (auf Deutsch: "Meer der Ruhe").
Satellitenaufnahme der Flächen neben der B 85. Nach Ende der Baustelle werden diese wieder zum Mare Tranquillitatis (auf Deutsch: "Meer der Ruhe"). // Christophe Gateau/dpa

10. Wann ist eigentlich Ostern?

Das wurde 325 n. Chr. auf dem Konzil von Nicäa festgelegt: Ostern ist am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang. Festgelegt wurde für den Frühlingsanfang der Einfachheit halber der 21. März (der astronomische Beginn kann zwischen dem 19. und 22. März sein) also kann Ostern immer frühestens am 22. März sein. Das wird aber erst in knapp 250 Jahren wieder so eintreffen. Hier können Sie Ostern berechnen lassen. Übrigens - durch die Festlegung auf den 21. März kann das Ganze ordentlich durcheinanderkommen. Das ist das Osterparadoxon.

Und nun: Schöne Feiertage!

 

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