1. Die Ohren zuerst
Laut einer Mediziner-Studie werden die Ohren von Schoko-Hasen von den meisten Menschen als erstes gegessen. Von knapp 30.000 Befragten gaben demnach 59 Prozent an, zuerst in die Löffel zu beißen, 33 Prozent fangen beim Hinterteil an. 4 Prozent ist es egal.
2. Doktor Hase
Der Osterhase wurde wohl zuerst in einer Doktorarbeit erwähnt, nämlich in „De ovis paschalibus – von Oster-Eyern“. Geschrieben hat die 1682 der Frankfurter Arzt und Pastorensohn Johannes Richier, er schilderte darin den Brauch des Eier-Versteckens.
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3. Ein Hase legt Eier
Den gibt es wirklich – nämlich den Seehasen. Der Bodenfisch, der auch in Nord- und Ostsee vorkommt, hat seine Laichzeit zwischen Februar und Mai, also auch immer an Ostern. Sein Rogen wird schwarz gefärbt und gesalzen und als „Deutscher Kaviar“ vermarktet.
4. Warum heißt es „Ostern“?
In den meisten Sprachen lehnt sich die Bezeichnung für Ostern an das aramäische pas-cha bzw. das hebräische Pessach an (niederländisch: Pasen, italienisch: Pasqua, türkisch: Paskalya). Das Wort „Ostern“ oder im englischen „Easter“ leitet sich laut Duden vom altgermanischen „Austro“ ab – dem Wort für Morgenröte.
5. …und warum „Kar“?
Der Karfreitag ist kein freudiger Tag, sondern der Tag, an dem Jesus starb. „Kar“ geht auf das althochdeutsche „Chara“ zurück und bedeutet Trauer.
6. „Last Easter“…?
Um ein sehr bekanntes Lied hält sich sehr hartnäckig eine Legende. Demnach wollte George Michael „Last Christmas“ zu Ostern 1985 als „Last Easter“ veröffentlichen. Auf Drängen der Plattenfirma hat er das Ganze dann umbenannt und verschoben – das Ergebnis ist bekannt. Weder der Künstler noch die Plattenfirma haben das allerdings jemals bestätigt. Egal. Wichtig ist wohl – der Song reicht definitiv zu nur einer Jahreszeit…
7. Oster-Umsatz von 2,1 Milliarden Euro
Laut Handelsverband Deutschland rechnet der Einzelhandel in diesem Jahr mit einem Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro. Demnach planen mehr als 40 Prozent der Verbraucher, rund um Ostern gezielt Geld für das Fest auszugeben.
8. Bunt ohne Färben
Keine Lust auf das Eierfärben? Kein Thema: Besorgen Sie sich einfach Eier von peruanischen Araucana-Hühnern. Diese Vögel bauen ein Stoffwechselprodukt in die Eierschale ein, den grünen Gallenfarbstoff Billividrin. Ihre Eier schimmern also grünlich oder bläulich. Kann man über das Internet auch in der Region kaufen, zum Beispiel in Neustadt.
9. Fränkisches Rekord-Ei
Das größte Hühnerei Deutschlands stammt aus Franken. Huhn „Hähnriette“ aus Schönbrunn im Steigerwald hat es gelegt. Es wiegt 210 Gramm und hat einen Umfang von 21 Zentimetern. Ein mit der Größe „L“ deklariertes Ei wiegt nur bis zu 73 Gramm.
10. Wann ist eigentlich Ostern?
Das wurde 325 n. Chr. auf dem Konzil von Nicäa festgelegt: Ostern ist am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang. Festgelegt wurde für den Frühlingsanfang der Einfachheit halber der 21. März (der astronomische Beginn kann zwischen dem 19. und 22. März sein) also kann Ostern immer frühestens am 22. März sein. Das wird aber erst in knapp 250 Jahren wieder so eintreffen. Hier können Sie Ostern berechnen lassen. Übrigens - durch die Festlegung auf den 21. März kann das Ganze ordentlich durcheinanderkommen. Das ist das Osterparadoxon.
Und nun: Schöne Feiertage!





















