Man könnte fast sagen, ich hätte es manifestiert. Nachdem ich mich im Februar in einem Vesteblick darüber ausgelassen habe, dass ich keine Karte für die Konzerte von Adele in München bekommen habe, muss ich nun wohl sagen: Zu früh geärgert.
Nichtsahnend saß ich vergangenes Wochenende auf der Couch, als mir aus sicherer familiärer Quelle mitgeteilt wurde, dass es wieder Karten für Adele gibt – zwar auch noch teuer, aber in einem magenverträglichen Preisrahmen! Wo die plötzlich herkommen, Wochen nach dem traumatisierende Ticketverkauf, weiß ich nicht. Doch schneller als erlaubt, waren die Karte gezückt und die Tickets gekauft.
Doch noch Adele Tickets!
Werden wir ein Opernglas brauchen, um die britische Künstlerin von unseren Plätzen aus zu sehen? Vermutlich ja. Aber ganz ehrlich, das ist mir egal! Ich saß mal in Berlin in einem Theater. Mein Platz: unter dem Rang, in der letzten Reihe, hinter einer Säule. Ich hatte nach der Show zwar von den Verrenkungen einen steifen Nacken, aber ich hatte auch seit der ersten Minute Tränen in den Augen – vor Begeisterung. Ist der Künstler gut, ist der Platz egal!
Apropos Platz: Was jetzt noch knifflig wird, ist die Suche nach einer Unterkunft. Denn wer denkt, die Hotels sind an der Wiesn teuer und voll, der muss sich im August auf was gefasst machen. Da herrscht in ganz München Adele-Fieber! Jeder, der um die Zeit seine Wohnung als Ferienwohnung anbieten würde, könnte sicher ordentlich was verdienen. Für alle, die bisher noch kein Glück mit Karten hatten: Es lohnt sich offenbar ab und an mal die Online-Verkaufsstellen abzuchecken!
Für mich heißt es jedenfalls: Adele, here I come!











