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Bürgersprechstunde im Rathaus
Stadt Coburg beantwortet Fragen zu geplantem Schwimmbad
Aquaria: Pro Coburg fordert Neubau des Schwimmbades
Es ist unter anderem eine Vergrößerung des Hallenbades geplant. // Christoph Winter
Coburg – Die Pläne sind mehrheitlich beschlossen, trotzdem gibt es weiter Diskussionen um das neue Aquaria. Die Stadt will jetzt aktiv informieren. Bürger können Fragen schon vorab einreichen.

Ein größeres Hallenbad, ein zunächst kleinerer Freibadbereich – das sind unter anderem die Pläne für das neue Aquaria in Coburg. Im Sommer wurden sie im Stadtrat mehrheitlich beschlossen. 

Offenbar gibt es aber doch noch Redebedarf. Die FDP hat am 11. November bekannt gegeben, ein Bürgerbegehren anzustreben. „Soll im Zusammenhang mit dem Neubau des Hallenbades im Aquaria Coburg auch das Freibad mit einem Schwimmbecken mit 50 Metern Länge und Sprungturm, Kinderplanschbecken und Wellenbad hergestellt werden?“ Diese Frage will die Partei stellen. Jetzt will die Stadt ihrerseits über die Pläne informieren.

Am 5. Dezember lädt sie zu einer Infoveranstaltung mit OB Dominik Sauerteig (SPD) und Verantwortlichen der SÜC um 17 Uhr in den Rathaussaal.

Im Hallenbad soll die Wasserfläche verdoppelt werden, es soll ein zweites Lehrschwimmbecken geben. Das soll Raum für Schwimmunterricht und Vereinssport geben. Die Kritik der FDP richtet sich gegen das kleinere Freibadareal. Das könne nach Angaben der Stadt aber zukünftig theoretisch erweitert werden, die jetzigen Planungen korrespondierten aber mit dem vorgesehenen Finanzierungsvolumen.

Bürger können ihre Fragen nicht nur am 5. Dezember stellen, sondern auch vorab einreichen unter der Website coburg.de/neues-aquaria.

Die FDP hatte am 15. November in der Fußgängerzone mit dem Sammeln von Unterschriften für ein Bürgerbegehren begonnen. Bei dem Termin seien rund 230 Unterschriften gesammelt worden, sagte Michael Zimmermann, der Kreisvorsitzende FDP Stadt. Es gebe aber weitere Listen, mit denen gesammelt werde, zudem seien zusätzliche Termine in der Fußgängerzone vorgesehen. Um das Quorum zu erreichen, bräuchte die FDP insgesamt knapp 2.900 Stimmen. Laut Michael Zimmermann wolle man aber 4000 sammeln. Bis spätestens März könne die Sammlung abgeschlossen sein, möglicherweise aber auch bereits bis Weihnachten, sagte Zimmermann.

Anschließend werde die Liste dem Stadtrat vorgelegt. Solle der gegen das Bürgerbegehren votieren, werde die FDP klagen, sagte Zimmermann. 

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