Weniger Kosten
Coburg soll bei der Beleuchtung der Straßen sparen
Straßenbeleuchtungen machen bis zu 50 Prozent der Stromkosten von Städten und Gemeinden aus.
Straßenbeleuchtungen machen bis zu 50 Prozent der Stromkosten von Städten und Gemeinden aus.
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Coburg – Mit weniger Straßenlaternen können Städte Energie und Geld sparen: Weimar macht es vor – nach einem Antrag könnte auch Coburg bald folgen.

Das hessische Wirtschaftsministerium hat ausgerechnet, dass die Straßenbeleuchtung bis zu 50 Prozent der Stromkosten von Städten und Gemeinden ausmacht. Deshalb prüfen derzeit etliche Kommunen solche Schritte, um sowohl Energie als auch Geld zu sparen.

Die Wählergemeinschaft Pro Coburg (WPC) hat jetzt einen Antrag gestellt, dass dies auch in Coburg geprüft werden soll. Konkret geht es um Straßenlaternen und Ampeln, wobei Sicherheitsaspekte nicht außer Acht zu lassen sind.

Der Vorreiter Weimar

In der Begründung des Antrags wird auf Weimar verwiesen. Dort werden Straßenlaternen seit dem 1. Juni 30 Minuten später ein- und auch 30 Minuten früher ausgeschaltet. In den Wintermonaten soll eine Reduzierung um jeweils zehn Minuten erfolgen.

Damit können pro Jahr zwischen 70.000 und 100.000 Kilowattstunden eingespart werden – eine Einsparung von etwa 30.000 bis 40.000 Euro bei dem derzeitigen Energiepreis.

Bedarfsschaltung für Ampeln?

Außerdem könnte laut WPC-Antrag geprüft werden, ob die Beleuchtung bestimmter, weniger stark befahrenen Straßen auf Bedarfsschaltungen umgerüstet werden können. Solche, eventuell sogar solarbetriebenen Straßenlaternen existieren bereits am Buchberg in Ketschendorf.

Der WPC-Antrag endet mit den Worten: „Alle diesen Maßnahmen führen nicht nur zum Einsparen von Energie, sondern dienen auch dem Erhalt der Insekten.“

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