Abschied
Die Stadt Coburg trägt Trauer
Die Fahnen vor dem Coburger Rathaus haben einen Trauerflor.
Die Fahnen vor dem Coburger Rathaus haben einen Trauerflor.
Foto: Oliver Schmidt
Coburg – Zur Trauerfeier für Thomas Nowak werden sehr viele Besucher erwartet. Es fahren kostenlose Shuttlebusse zur Johanneskirche.

An ein normales Arbeiten ist in der Coburger Stadtverwaltung derzeit nicht zu denken. Zu groß ist noch immer die Bestürzung über den plötzlichen Tod des Dritten Bürgermeisters Thomas Nowak (SPD).

Trauerfeier in der Johanneskirche

Die Trauerfeier für Thomas Nowak findet an diesem Donnerstag, 7. April, in der Johanneskirche statt. Beginn ist um 14 Uhr.

Dies hat auch Auswirkungen auf den Betrieb in den öffentlichen Ämtern. So hat die Stadt jetzt mitgeteilt, dass die Stadtverwaltung am Donnerstag, 7. April, von 12 Uhr an nur eingeschränkt erreichbar sein wird. Die Verwaltung bittet hierfür um Verständnis. Denn: „Viele Mitarbeitende werden an der Trauerfeier teilnehmen.“

Sonderbusse fahren zu Trauerfeier

Außerdem wird nochmals darauf hingewiesen, dass es an der Johanneskirche keine Parkplätze gibt. Alle Bürger werden deshalb gebeten, die kostenlosen Shuttle-Bus zu benutzen, die von 13.15 Uhr an regelmäßig zwischen Johanneskirche und Anger verkehren.

Thomas Nowak, Dritter Bürgermeister der Stadt Coburg, ist im Alter von 53 Jahren überraschend gestorben.
Thomas Nowak, Dritter Bürgermeister der Stadt Coburg, ist im Alter von 53 Jahren überraschend gestorben.
Foto: Rainer Brabec

Weil Thomas Nowak immerhin amtierender Dritter Bürgermeister war, wäre zwar auch St. Moriz als Coburger Hauptkirche eine Option als Ort für die Trauerfeier gewesen. Doch zur Johanneskirche auf der Hut hatte Thomas Nowak zeitlebens eine sehr enge Verbindung: Hier begann sein ehrenamtliches Engagement, hier war er Lektor, hier war er Vorsitzender des Kirchenvorstands. In einem Nachruf der Gemeinde heißt es: „Die Johanneskirche ist ohne Thomas Nowak und sein Engagement eigentlich gar nicht vorstellbar. So viele Wegstrecken und Meilensteine hat er mitgestaltet und mitverantwortet.“

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