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Gegen Hass und Rassismus
Omas gegen Rechts: Gedenken am 27. Januar
„Omas gegen Rechts“ - bald auch in Coburg, Oberfranken
„Omas gegen Rechts“ wollen am 27. Januar mit einem Lichtermeer an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. // Symbolbild Christian Charisius/dpa
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Coburg – Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktags erinnern die „Omas und Opas gegen Rechts" am 27. Januar auf dem Coburger Marktplatz an die Opfer des Nationalsozialismus.
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Mit einem stillen Lichtermeer will die Bürgerinitiative „Omas und Opas gegen Rechts" am Dienstag, 27. Januar 2026, an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Die Gedenkveranstaltung findet von 18 Uhr bis etwa 18.30 Uhr auf dem Coburger Marktplatz statt.

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Der 27. Januar ist der internationale Holocaust-Gedenktag und erinnert an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Nach Angaben der Veranstalter steht in diesem Jahr insbesondere das Schicksal von 26 jüdischen Menschen im Mittelpunkt, die in Coburg geboren sind und hier gelebt haben. Sie sind vor der Deportation aus Coburg weggezogen oder geflüchtet, wurden dann jedoch in Holland, Frankreich etc. aufgegriffen und nach Auschwitz deportiert und dort anschließend ermordet.

Zur Initiative

Die parteiunabhängige Bürgerinitiative „OMAS GEGEN RECHTS – Ortsgruppe Coburg" hat sich im Februar 2024 gegründet und orientiert sich an den Leitlinien der bundesweiten Bewegung „OMAS GEGEN RECHTS".  Die Gruppe engagiert sich gegen Antisemitismus, Rassismus und Frauenfeindlichkeit und tritt für Demokratie und die Werte des Grundgesetzes ein. Auch wenn der Name es nahelegt: Mitmachen können nicht nur Omas, sondern Menschen aller Geschlechter und Altersgruppen.

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