Insgesamt seien die Barrieren, die wie Panzersperren aussehen, gut angekommen, sagt ein Sprecher der Hagener Firma „Iron Blox“. Unter diesem Namen sollen die Sicherheits-Anlagen in Zukunft vertrieben werden.
Stahlkontor bei einer Demonstration der Straßensperren
„Ich war selber beim Samba in Coburg, viele Menschen haben mich von sich aus auf die Sperren angesprochen. Viele fanden es auch positiv, dass sie eine transparente Ummantelung hatten und nicht etwa eine schwarze, die sie wie Blöcke hätte aussehen lassen.“ Wieso aber haben viele auf die sichtbaren Sperren positiv reagiert? „Wenn man sie sieht, vermitteln sie wohl zum einen ein Gefühl der Sicherheit. Zum anderen schrecken sie auch ab, weil man sieht, dass man nicht durch sie durchfahren kann.“
Vierstellige Summe
Bislang hat die Stadt Coburg 25 der Sperren für insgesamt 35.000 Euro gemietet. Würden sie verkauft, würden sie einzeln eine niedrige bis mittlere vierstellige Summe kosten, teilte „Ironblox“ auf Nachfrage mit. Je nach Stückzahl, die gekauft würde, könne sich der Preis dann auch noch ändern.
Was macht die Stadt also? Abwarten.
Auf Anfrage heißt es aus dem Rathaus, dass man die Sperren bei kommenden Veranstaltungen weiter einsetzen will und Erfahrungen mit ihnen sammeln. Bis einschließlich zum Weihnachtsmarkt. Erst danach soll eine Entscheidung fallen, ob die Stadt die Barrieren kauft.
Coburg war eine der ersten Städte, bei denen die „Ironblox“ bei einer Veranstaltung im Einsatz waren.











