Grünflächen in der Coburger Innenstadt sind Mangelware. Vor allem für Hundebesitzer und ihre Vierbeiner ein Problem, denn die Tiere erleichtern sich anderswo – zum Beispiel an Hausfassaden. Das kann besonders im Sommer zu unangenehmen Gerüchen führen, weiß Melanie Becker, die selbst Hundebesitzerin ist. Sie und das Team der Asco-Sprachenschule haben nun eine grüne Alternative geschaffen.
„Im Sommer stinkt es unglaublich nach Hundeurin, vor allem, wenn es nicht regnet“, sagt Melanie Becker. Auch das Team der Asco-Sprachenschule bemerkte das Problem vor dem Büro im Steinweg. „Es riecht nicht nur unangenehm roch, sondern kann langfristig auch das Mauerwerk beschädigen“, sagt Becker. Sie entschied sich für eine konstruktive Lösung.
Kreative Lösung!
Melanie Becker beschloss, selbst kreativ zu werden: „Ich mag keine Verbote. Wir haben uns Gedanken gemacht und wollten etwas schaffen, das hübsch aussieht und gleichzeitig eine Lösung bietet.“ Die Lösung: Eine umgebaute Pflanzwanne. „Wir haben Löcher in den Boden gebohrt, die Wanne mit Erde aufgefüllt und Katzengras gepflanzt.“ Der Urin läuft dann einfach nach unten ab. Das Ergebnis ähnelt einem niedrigen Blumenbeet, das speziell dafür gedacht ist, dass Hunde und Katzen es als Toilette nutzen können. Bald soll die Hunde-Toilette noch mit ein paar Grünpflanzen aufgepeppt werden.
Die ersten Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. „Heute hatten wir schon viele Leute, die vorbeigingen und lächelten“, berichtet die Grünen-Stadträtin. Auch die ersten Hunde hätten die Toilette bereits genutzt. Und vielleicht findet die Idee in der Innenstadt noch Nachahmer.














