Ärger über Verkehr
Anwohner pochen auf „Tempo 30“
Tempo 30? In der Oberfüllbacher Straße im Coburger Stadtteil Lützelbuch halten sich nur wenige Autofahrer an die geltende Geschwindigkeitsbegrenzung.
Tempo 30? In der Oberfüllbacher Straße im Coburger Stadtteil Lützelbuch halten sich nur wenige Autofahrer an die geltende Geschwindigkeitsbegrenzung.
Foto: Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa
Lützelbuch – Geschwindigkeitsbegrenzung? Daran halten sich auf einem beliebten Schleichweg durch den Coburger Stadtteil Lützelbuch offenbar nur wenige.

In einem Stadtratsantrag fordern der Coburger FDP-Stadtrat Michael Zimmermann und der Lützelbucher Ortssprecher Dietmar Wächter bauliche Maßnahmen in der Oberfüllbacher Straße, die zur Verkehrsberuhigung beitragen. Das könnte der Einbau von Schwellen oder Inseln sein, gerne auch in Kombination mit dem Aufstellen von Pflanzkübeln.

Schmale Straße in Coburger Stadtteil

In der Begründung analysieren die beiden, warum – ihren Beobachtungen zufolge – nur wenige Autofahrer die dort geltende Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 30 einhalten und warum das so gefährlich sei. Sie schreiben: „Die Oberfüllbacher Straße in Lützelbuch ist eine schmale Straße mit überwiegender Wohnbebauung. Es gibt aber auch einen gewerblichen Betrieb sowie landwirtschaftliche Nutzung. Der Bürgersteig ist nicht durchgängig auf beiden Seiten und insgesamt sehr schmal angelegt. Die von Rohrbach kommende Straße ist abschüssig, was zum schnellen Fahren bergab in den Ort führt.“

Anwohner haben Unterschriften gesammelt

Hinzu komme, dass die Straße in Richtung Grub am Forst und Ebersdorf gerne und häufig als Abkürzung und Durchgangsstraße benutzt werde.

Das alles führe zu einer Gefährdung der Fußgänger, insbesondere beim Überqueren der Straße, so Zimmermann und Wächter. Auch komme es zu einer „erheblichen“ Lärm- und Abgasbelastung in diesem Bereich: „Praktisch alle Anwohner sehen hier einen dringenden Handlungsbedarf. Eine Unterschriftenliste liegt uns vor“, schreiben Zimmermann und Wächter.

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