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Ausflugsziel in Coburg
Gastronomie am Goldbergsee: Bisherige Betreiber hören auf
„Goldstrand“ am Goldbergsee in Coburg
Seit 2021 gibt es in den Sommermonaten den „Goldstrand“ am Goldbergsee in Coburg. // CT-Archiv
Coburg – Seit 2021 gibt es zumindest in den Sommermonaten ein gastronomisches Angebot am Coburger Goldbergsee. Doch jetzt muss die Stadt neue Pächter suchen. Es läuft ein Interessenbekundungsverfahren.

Ein Café oder gar ein Restaurant am Goldbergsee? Das ist seit vielen Jahren ein großer Wunsch vieler Menschen. Doch weil es sich beim Goldbergsee in erster Linie um ein Hochwasserrückhaltebecken handelt, gelten viele strenge Auflagen, speziell im direkten Uferbereich.

Im Sommer an den Goldstrand

Doch seit 2021 gibt es eine Art Kompromiss: Auf einer Fläche beim großen Parkplatz vor Beiersdorf hat die Stadt Coburg die Möglichkeit geschaffen für eine gastronomische Nutzung zumindest während der Sommermonate.

Caterer für Events aller Art

Vier Coburger Gastronomen riefen daraufhin den „Goldstrand“ ins Leben. Ab der Sommersaison 2023 veränderte sich die Pächterstruktur und von den „Gründungsvätern“ blieben nur noch Nima Khorsandi und Massimo Iannelli-Fard übrig. Die beiden bilden gemeinsam die Firma Nimassimo, die hauptsächlich als Caterer für Events aller Art unterwegs ist.

„Goldstrand“ am Goldbergsee in Coburg
Der „Goldstrand“ am Goldbergsee in Coburg wurde zuletzt betrieben von Nima Khorsandi und Massimo Iannelli-Fard. // Foto: Oliver Schmidt

Für Aufsehen hat jetzt eine Ausschreibung der Stadt Coburg gesorgt: Gesucht werden neue Pächter für den „Goldstrand“. Eine Nachfrage im Rathaus klärt auf, dass die Ausschreibung sowieso notwendig geworden sei. Denn der Vertrag mit den bisherigen Pächtern – also mit Nimassimo – sei nach der Saison 2024 ausgelaufen.

Nima Khorsandi erklärt den Rückzug

Eine Nachfrage bei Nima Khorsandi zeigt allerdings: Es werden tatsächlich komplett neue Pächter gesucht, den Nimassimo zieht sich vom Goldbergsee zurück. „Wir schaffen es zeitlich nicht mehr“, erklärt Nima Khorsandi. Denn Nimassimo wolle sich künftig noch mehr aufs Event-Catering konzentrieren. So werde man dieses Jahr bundesweit bei noch mehr großen Festen, Konzerten oder auch Sportveranstaltungen dabei sein. Die Entscheidung für den Rückzug vom Goldbergsee sei deshalb auch bereits 2024 gefallen.

Zur Suche nach neuen Pächtern sagt Nima Khorsandi: „Wir würden uns freuen, wenn sich jemand findet, der den Goldstrand weitermacht!“

Der „Goldstrand“ ist kein fest errichtetes Café, sondern ein für den Sommer zugelassener Pop-up-Biergarten.
Der „Goldstrand“ ist kein fest errichtetes Café, sondern ein für den Sommer zugelassener Pop-up-Biergarten. // Simone Bastian

Die Stadt Coburg hat sich bei ihrer Ausschreibung für ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahren entschieden. Das bedeutet: In einem ersten Schritt muss lediglich das Interesse bekundet werden, dem Goldstrand „zu neuem Leben zu verhelfen“, wie es im Aufruf der Stadt heißt. Die Frist bis zu dieser Interessensbekundung läuft bis zum 7. Februar.

Detaillierte Anforderungen, worauf bei einem Konzept für einen künftigen Goldstrand zu achten ist, gibt es dann erst per gesonderten Mitteilung nach Ablauf der Frist zur Interessenbekundung.

Keine Live-Musik mehr erlaubt

Eine sehr zentrale Auflage war zuletzt, dass keine Live-Musik erlaubt war. Auf diese Weise soll die Lärmbelästigung für das benachbarte Wohngebiet in Beiersdorf in Grenzen gehalten werden.

Zur Ausschreibung der Stadt Coburg geht es hier

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