Die Coburger Wirtschaft hat eine Exportquote von 80 Prozent. Die deutschen Handelsbeziehungen mit anderen Nationen sind also von enormer Bedeutung. Aktuell bereitet es zum Beispiel große Sorgen, dass US-Präsident Trump ständig mit neuen Zöllen droht und taktiert.
Aber: Es gibt ja auch noch Lateinamerika! Bereits heute ist dies für Deutschland die drittwichtigste Wirtschaftsregion außerhalb Europas. Darauf verwies Luiz Eduardo Gonçalves. Er ist der Gesandte der brasilianischen Botschaft in Berlin und war am Samstag auf Einladung der IHK zu einem Wirtschaftsdialog nach Coburg gekommen.
Aber was heißt hier „Wirtschaftsdialog“? Angesichts der prominenten und üppigen Teilnehmerliste könne man von einem „Wirtschaftsgipfel“ sprechen, sagte der Staatssekretär im bayerischen Wirtschaftsministerium, Tobias Gotthardt. In Richtung von Rolf Beyersdorf, dem Veranstalter des Samba-Festivals, sagte er: „Kultur kann Brücken schlagen!“ Das Samba-Festival sei deshalb auch ein „starker Ort für einen wirtschaftspolitischen Austausch“.
Luiz Eduardo Gonçalves warb für das geplante Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Staaten, zu denen auch Brasilien gehört. In Deutschland davon profitieren könnten vor allem die Automobil-, die Maschinenbau- und die Pharmaindustrie.
















