0
Pop-up-Laden in Coburg
„Paddy hates Porridge“: Neue Band spielt im Steinweg
Neue, vorübergehende Nutzung im Steinweg 8 (früher Reisebüro Thomas Cook): Die Coburger Projektgruppe „Die Stadtmacher“ eröffnet einen besonderen Pop-up-Laden.
Neue, vorübergehende Nutzung im Steinweg 8 (früher Reisebüro Thomas Cook): Die Coburger Projektgruppe „Die Stadtmacher“ eröffnet einen besonderen Pop-up-Laden. // Foto: Oliver Schmidt
Coburg – In einem ehemaligen Reisebüro soll – zumindest vorübergehend – ein lebendiger Treffpunkt entstehen. Jetzt wurden auch Details zur Eröffnung am kommenden Samstag bekanntgegeben.

Update vom 6. Oktober, 15 Uhr:

„Paddy hates Porridge“: Neue Band spielt im Steinweg

Der neue „Schauplatz“ eröffnet am Samstag, 11. Oktober, im Steinweg 8 in Coburg. Jetzt wurden auch Details zum Eröffnungsprogramm bekanntgegeben.

Folgendes ist ab 10 Uhr geplant:

  • Für Musik sorgt die neu gegründete Band „Paddy hates Porridge“ mit schottischen Klassikern
  • Ein literarischer Beitrag von Stephan Ignaz soll Denkanstöße geben
  • Präsentiert werden Produkte der Ladenstarter-Gewinnerin Lorena Holland (Lolaswelt), Susanne Meye (Die reine Freude), dem Keramiker Stefan Schneider, der Künstlerin Marcella Höchstetter (Leibliebe) und der Korbflechterin Anja Voß (Weidentraum) 
  • Das Trio Elisabeth Haust, Regina Rumler und Diana Steinert bietet DIY-Waren, Design und Delikates an (von Schmuckstücken, über selbstgemachte Fruchtaufstriche und Liköre bis Upcycling-Ideen)
  • Diana Steinert ist es auch, die die Ausstellungsreihe im „Schauplatz“ mit ihren abstrakten Acrylgemälden eröffnet und den künstlerischen Auftakt bildet 

Hier der ursprüngliche Text vom 3. Oktober:

Ein „Schauplatz“ für den Coburger Steinweg

Es tut sich was im Steinweg 8: Dort, wo sich früher das Reisebüro Thomas Cook befand, wird am Samstag, 11. Oktober, ein besonderer Pop-up-Laden eröffnet. Sein Name: „Schauplatz“. Sein Konzept: Menschen zum Mitmachen animieren. Auf diese Weise soll – zumindest vorübergehend – nicht nur ein Leerstand in der Coburger Innenstadt verschwinden, sondern auch ein Ort der Begegnung entstehen.

Wörtlich heißt es auf einem Plakat, das bereits am Schaufenster hängt: „Hier begegnen sich Kunstwerke, Menschen und Geschichten.“

Ein Plakat, das bereits am Schaufenster im Steinweg 8 hängt, verkündet: „Hier begegnen sich Kunstwerke, Menschen und Geschichten.“
Ein Plakat, das bereits am Schaufenster im Steinweg 8 hängt, verkündet: „Hier begegnen sich Kunstwerke, Menschen und Geschichten.“ // Foto: Oliver Schmidt

Projektgruppe „Die Stadtmacher“

Hinter dem Projekt stehen die „Stadtmacher“, eine gemeinsame Projektgruppe, in der Citymanagement, Wirtschaftsförderung und Wohnbau zusammenarbeiten.

Anette Vogel, Projektleiterin der „Stadtmacher“, beschreibt die Idee rund um den „Schauplatz“: „Ein buntes Mosaik aus Begegnungen, Ausstellungen, Kulturveranstaltungen, Bildungsangeboten und Unternehmenspräsentationen wird dem Leerstand für zweieinhalb Monate neues Leben einhauchen.“

Kreative Energie soll sich entfalten

Aus einem Leerstand soll demnach „ein besonderer Ort für sehenswerte und inspirierende Zwischennutzungen“ entstehen. Der „Schauplatz“ sei auch als „Einladung zum Dialog und zur Entfaltung kreativer Energie“ zu verstehen, wie es in einer Pressemitteilung der „Stadtmacher“ heißt.

Lesungen und After Work 

Was wann genau im „Schauplatz“ stattfindet, wird noch detailliert angekündigt. Doch auf dem Belegungsplan werden sich zum Beispiel Formate finden wie After-Work-Kunst, Lesungen, Malunterricht, Flechtworkshops, Alltagsberatung oder auch der Workshop eines „Büros gegen Langeweile“. Die „schoen.frau Academy“ wird einen Workshop zum Thema Resilienz anbieten, außerdem soll es Ausstellungen verschiedener Künstler geben. 

Bei der Einrichtung des Pop-up-Ladens wird auf den Fundus des Coburger Designforums Oberfranken zurückgegriffen. Geplant ist eine flexible, modulare und „begegnungsfreundliche“ Einrichtung, wie es heißt.

Hubert Aiwanger lobt Initiative in Coburg

Unterstützt wird das Projekt „Schauplatz“ zum einen vom Eigentümer der Immobilie, der den Stadtmachern eine temporäre Anmietung des Ladenlokals ermöglicht hat.

Eröffnung am 11. Oktober: Der Coburger Steinweg bekommt bis Ende des Jahres einen „Schauplatz“.
Eröffnung am 11. Oktober: Der Coburger Steinweg bekommt bis Ende des Jahres einen „Schauplatz“. // Foto: Stadtmacher

Zum anderen wird diese Anmietung durch das Förderprogramm „Starkes Stadtmarketing für lebendige Innenstädte“ des Bayerischen Wirtschaftsministeriums ermöglicht. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) hat die Initiative der Stadtmacher sogar in einem Gratulationsschreiben gewürdigt. Aiwanger wörtlich: „Ihr engagiertes Projekt zur langfristigen Sicherung der Nachnutzung von Handelsflächen in der Innenstadt von Coburg ist ein wertvoller Beitrag zur Stärkung des Stadtlebens und zur Förderung der lokalen Wirtschaft.“

Eröffnung Designtage 2025
Hubert Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident, hier bei der Eröffnung der Coburger Designtage 2025 // Julia Scholl

Unterstützt und mitgestaltet wird das Projekt außerdem von der Werbegemeinschaft Zentrum Coburg, die das Interesse der innerstädtischen Händler und Gastronomen vertritt.

Hintergrund: „Schauplatz“ in Coburg

  • Adresse: Steinweg 8, Coburg
  • Eröffnung: Samstag, 11. Oktober, 10 Uhr
  • Ende: 31. Dezember 2025
  • Interesse? Wer den „Schauplatz“ auf irgendeine Weise ebenfalls nutzen möchte, kann sich an die Stadtmacher wenden. Entweder per Mail an stadtmacher@coburg.de oder telefonisch unter 09561/877161. Die Nutzung ist kostenlos. Viele weitere Informationen gibt es auch auf coburg.de/schauplatz 
Inhalt teilen
  • kopiert!