Wahl getroffen
Coburgs Globe-Besucher gehen bald auf Granit
Das graue Pflaster in der Mitte mit den kleinen gelben Einsprengseln  soll um das Globe-Theater verwendet werden. Auch das Verlegemuster wird so verwirklicht. Seitlich daneben liegen Pflastersteine, die von den Coburger Stadträten abgelehnt wurden.
Das graue Pflaster in der Mitte mit den kleinen gelben Einsprengseln soll um das Globe-Theater verlegt werden. Auch das Verlegemuster wird so verwirklicht. Seitlich daneben liegen Pflastersteine, die von den Coburger Stadträten abgelehnt wurden.
M. Köppel
F-Signet von Christoph Winter Fränkischer Tag
Coburg – Jetzt geht es ganz schnell: Das Pflaster rund um das Globe in Coburg ist bemustert worden. Die Stadträte entscheiden sich für Gestein aus der Region.

Die Umgebung des Globe-Theaters wird mit Granit aus dem Fichtelgebirge gepflastert. Verlegt werden Steine mit einer Kantenlänge von 28 Zentimetern, wobei die Breite zwischen 14 und 42 Zentimetern schwankt. Der Tagesordnungspunkt „Bemusterung der Natursteinoberflächen mit Verlegemuster“ für die Umgebung des Globe-Theaters war am Mittwoch kurzfristig in der öffentlichen Sitzung des Bausenats beraten worden.

Am vergangenen Freitag, 2. Dezember, waren schon vor Ort drei Musterflächen von der Kommunalpolitik und Vertretern der Globe GmbH in Augenschein genommen und eine davon ausgewählt worden.

Die Entscheidung für das Pflaster muss formaljuristisch der Bausenat Coburg treffen

Die Entscheidung aber muss formaljuristisch der Bausenat der Stadt treffen. Am Freitag waren zu wenige Stadträte dabei, so dass am Mittwoch das getroffene Votum bestätigt wurde.

Epprechtsteiner Granit oder Fichtelgebirgsgranit heißt das Material, das verlegt werden soll.

Landschaftsarchitekt Maximilian Köppel vom Büro Jühling und Köppel sagte, Ziel sei es gewesen, ein regionales Produkt zu verwenden, das aus Gründen der Nachhaltigkeit aus einem Umkreis von maximal 200 Kilometern stammen sollte. Der Stein aus dem Fichtelgebirge ist ein mittelkörniger, grau-blassgelber Granit mit einer gleichförmigen Struktur.

Wenn es nass ist, zeigt der Stein seine gelben Einsprengsel

Die Farbigkeit der gelblichen Einschlüsse des Steins komme bei Nässe deutlicher zur Geltung als bei Trockenheit. Weiter stellte Köppel drei Verlegemuster vor. Wobei sich der Senat für eine „richtungslose“ Verlegung entschied, „um den Rundbau zu betonen“. Dieser Verlegeverbund ist relativ einfach und unkompliziert herzustellen.

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