Die Woche in Coburg
Hundehasser, Volksfest und eine Stadt im Dunkeln
Darüber spricht Coburg
Hans-Joachim Büttner (Fotos von links) will helfen, einen Hundehasser zu finden, der gefährliche Köder auslegt. Beim Vogelschießen ging's rund. Der Rossacher Dorfladen schließt. Und in Coburg bleiben einige Sehenswürdigkeiten nachts aus Energiespargründen dunkel.
Foto: Schmidt/Winter/Köhler/Berger
Coburg – Aufreger der Woche war ein Hundehasser. Außerdem bleibt das Wahrzeichen der Stadt vorerst dunkel - zum Energie sparen. Aber etwas Spaß muss noch sein.

Was war los in der vergangenen Woche in Coburg und im Landkreis? Den Zorn vieler Menschen hat jemand auf sich gezogen, der einen mit Nadeln gespickten Köder ausgelegt hat, der tatsächlich von einem Hund gefressen wurde. Ìmmer wieder gibt es solche Fälle. Aber was bewegt Menschen, die so etwas tun?

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Coburger wollen den Hundehasser finden

Den Coburgern reicht's offenbar mit verantwortungslosen Aktionen, die Hunde in Lebensgefahr bringen. Sie wollen mithelfen, dass der Täter diesmal gefunden wird.  „Wer macht so etwas?“, fragt sich etwa Hans-Joachim Büttner, der seit gut 40 Jahren immer einen Hund an seiner Seite hat. „Ein Hund ist für uns ein Familienmitglied“, erzählt der Betreiber der Walther-Tankstelle in der Raststraße. Auf die Belohnung, die eine Tierschutzorganisation auf entscheidende Zeugenhinweise ausgesetzt hat, packt er aus seinem privaten Geldbeutel nochmal 500 Euro drauf.

Endlich wieder Vogelschießen in Coburg

Energie- und Gaskrise, der Kaufkraftverlust durch eine hohe Inflation und steigende Preise überall. Und doch: Nach zwei Jahren Einschränkungen durch das Coronavirus wollen die Menschen wieder feiern und Spaß haben. Wo geht das besser, als beim Vogelschießen in Coburg, das heuer endlich wieder stattfinden konnte und das am Sonntag zu Ende ging?

Der Dorfladen in Rossach schließt

Schlechte Nachrichten gab's vom Dorfladen in Rossach. Was einst mit viel Enthusiasmus startete, findet jetzt ein Ende. Der Laden in der Ortsmitte wird zum 30. September geschlossen. Es ist kein leiser Abschied sondern einer mit lauten Vorwürfen in Richtung Gemeinde und Gemeinderat.

Coburg will Energie sparen

Das Wahrzeichen der Stadt Coburg, die Veste, bleibt ab sofort nachts dunkel. Der Grund dafür: Die Stadt Coburg und ihre Tochterunternehmen SÜC und Wohnbau haben beschlossen, beim Thema Energiesparen mit gutem Beispiel vorangehen.