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Rettungskräfte im Einsatz
Gefährlicher Leichtsinn: Wenn Alkohol zu Lebensgefahr führt
Einsatzwagen der Polizei
Die Polizei ermittelt wegen zweier Geisterfahrten. // Symbolbild: Rolf Vennenbernd/dpa
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Kulmbach – Schock am Omnibusbahnhof: Alkohol bringt zwei Männer in schwindelerregende Höhen. Rettungskräfte waren im Dauereinsatz. Wo der Spaß einfach aufhört.
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Zwei stark alkoholisierte Männer hielten sich am Samstagabend in schwindelerregender Höhe am Zentralen Omnibusbahnhof auf. Ihr leichtsinniges Verhalten führte zu einem massiven Aufgebot an Rettungskräften.

Gegen 19.30 Uhr beobachteten Passanten zwei Personen, die sich auf dem etwa 20 Meter hohen Dach des ZOB in der Heinrich-von-Stephan-Straße bewegten. Die Männer saßen teilweise unmittelbar an der Absturzkante oder tanzten gefährlich nahe am Rand. Zudem kündigte eine der Personen gegenüber Passanten lautstark an, springen zu wollen.

Ein Großangebot an Rettungskräften

Aufgrund dieser Meldungen eilten zahlreiche Streifenwagen der Polizeiinspektion Kulmbach sowie benachbarter Dienststellen und der Zentralen Einsatzdienste zum Einsatzort. Die Feuerwehr Kulmbach und der Rettungsdienst standen mit einem Großaufgebot bereit. Bevor die Einsatzkräfte direkt eingreifen mussten, entschieden sich der 29-jährige Kulmbacher und der 36-jährige Marktzeulner eigenständig dazu, das Dach wieder zu verlassen.

Viel zu viel Alkohol im Spiel 

Nach dem Abstieg stellten die Beamten der Polizeiinspektion Kulmbach fest, dass die Aussagen offenbar nur zum Spaß getätigt worden waren. Grund für das riskante Verhalten dürfte die erhebliche Alkoholisierung gewesen sein. Ein Test ergab beim Kulmbacher drei Promille und beim Marktzeulner ein Promille.

Wie das Duo das Dach bestieg, ist derzeit ungeklärt. Beide Männer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch. Zudem prüft die Polizei, ob ihnen die Kosten des Einsatzes in Rechnung gestellt werden können.

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