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Flucht vor der Polizei
Fahrer sucht nach Unfall das Weite - Grund wird später klar
Blaulicht auf einem Streifenwagen.
Blaulicht auf einem Streifenwagen. (Symbolbild) // Carsten Rehder/dpa
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Kulmbach/Mainleus – An einer Ampel kollidieren zwei Pkws. Nach einem kurzen Gespräch fährt der mutmaßliche Unfallverursacher einfach weiter. Später stoppt ihn die Polizei.
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An einer Ampelkreuzung in der Saalfelder Straße ist es am Donnerstagabend (29. Januar) zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 46-Jähriger fuhr mit seinem Mercedes in den  BMW eines 28-jährigen, der vor ihm an einer roten Ampel warten musste. Danach stiegen die beiden Fahrer aus.

In einem kurzen Gespräch lehnte der mutmaßliche Unfallverursacher die Verständigung der Polizei vehement ab.

Kulmbach: Mercedes-Fahrer fährt erneut in das Heck

Er stieg wieder in seinen Mercedes, startete den Motor und fuhr erneut in das Heck des BMWs. Darauf flüchtete der Mercedes-Fahrer in Richtung Mainleus. Das Heck des BMWs wurde stark beschädigt. Der Sachschaden wird  nach Polieziangaben etwa auf 4000 Euro geschätzt. Der 28-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Polizei stoppt den Fahrer

Polizeibeamte stoppten den Mercedes-Fahrer etwa eine Dreiviertelstunde später in Mainleus. Zu diesem Zeitpunkt saß der mutmaßliche Unfallverursacher auf dem Beifahrersitz.

Der Fluchtgrund wurde schnell klar: Der 46-Jährige war laut Polizei stark alkoholisiert. Trotz fehlender Einsicht musste er sich einer Blutentnahme unterziehen.

Welche Strafen den Fahrer erwarten

Den Kulmbacher erwartet ein Strafverfahren unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit im Verkehr und wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort. Auf Anordnung eines Richters wurde der Führerschein des Mannes vor Ort beschlagnahmt.

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