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700 statt 340 Unterschriften
JU Kulmbach: Unterstützerquote weit überschritten
Junge Union
Kulmbachs Junge Union will bei der Kommunalweahl erstmals mit eigener Liste antreten. (Symbolbild) // Symbolbild: Armin Weigel/dpa
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Kulmbach – 340 Unterschriften hätte die Junge Union Kulmbach benötigt - 700 sind es geworden. Damit ist der Weg frei für die JU, um bei der Kommunalwahl am 8. März erstmals mit einer eigenen Liste anzutreten.

Der Eintragungszeitraum für die Unterstützerlisten der Jungen Union endet am 19. Januar. Das Prozdere war notwendig geworden, da die Junge Union bei der Kommunalwahl am 8. März im Landkreis Kulmbach erstmals mit einer ganz eigenen JU-Liste antreten will. Diese Unterstützerunterschriften mussten jeweils von wahlberechtigten Bürgern, die selbst nicht kandidieren, in den Rathäusern geleistet werden.

Für die Kreistagswahl musste die Junge Union nun 340 Unterstützerunterschriften sammeln. Bis zum Stichtag fanden sich jedoch über 700 Personen aus dem Landkreis Kulmbach, die die JU und unseren Wahlvorschlag unterstützen. „Die Zahl ist riesig und zeigt den enormen Rückhalt unserer Kandidaten in der Gesellschaft und zu Hause in ihren Gemeinden. Ich bin sehr dankbar für diese großartige Unterstützung", sagt Frederik Barth, der auf der Stadtrats- und auf der Kreistagsliste jeweils auf dem ersten Platz steht. Das Landratsamt muss die Gültigkeit der Listen noch prüfen.

JU Kulmbach
Frederik Barth ist Kreis- und Stadtverbandsvorsitzender der Jungen Union // privat

Das Ergebnis sei für alles nochmals eine zusätzliche Motivation für den Wahlkampf. "Es zeigt aber vor allem auch, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dass in der Bevölkerung der Bedarf nach einer jungen, neuen und motivierten Kraft in unserer Kulmbacher Kommunalpolitik sehr groß ist", fügt Barth hinzu. Bayernweit würden über 100 JU-Listen auf Gemeinde-, Stadt-, oder Kreisebene antreten. Auch in Oberfranken gebe es in beinahe allen Landkreisen einen JU-Liste oder Junge Liste.

Aber nicht alle von ihnen sind neu, sagt Barth. "In Kronach sitzt die Junge Union bereits seit 2020 im Kreistag. Sie konnte bei der Kommunalwahl 2020 ganze 4 von 50 Mandaten erringen und stellt sogar einen weiteren Stellvertreter des Landrats." Vorangegangen waren diesem Ergebnis damals knapp 600 Unterstützerunterschriften.

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Die Kandidatinnen und Kandidaten der eigenen JU-Liste für Kulmbach // privat

Die Anzahl an Unterstützerunterschriften in Kulmbach ist damit eine Ausgangslage, auf der die Junge Union Kulmbach nun aufbauen wolle, sagt der Vorsitzende. „Diesen Schwung nehmen wir jetzt in die letzten knapp 50 Tage bis zur Wahl mit. Wir wollen einen Politikwechsel in Kulmbach. Im Rathaus, im Landratsamt, vor allem aber im Stadtrat und Kreistag. Junge Themen müssen endlich noch mehr eine Rolle spielen. Dafür haben wir die richtigen Kandidaten.“ Man wolle die Stimme einer ganzen jungen Generation sein, die Interessen, Ideen und Anliegen von Schülern, Studenten, Azubis oder jungen Familien in die kommunalen Gremien trage. "Wer die Junge Union wählt, wird sich darauf verlassen können, dass am Ende jemand im Stadtrat oder Kreistag sitzt, der nicht bereits in seinen 60ern oder gar 70ern ist. Diese Gewissheit gibt es bei keiner anderen Partei!“

Dabei gehe es der Jungen Union allein um Stadt- und Landkreisthemen. „Bundes- oder Landespolitik der Mutterpartei spielt für uns keine Rolle“, erklärt Barth. „Wer vor Ort gut leben und eine schöne Zukunft für sich, seine Familie und Freunde will, hat dieses Mal die Chance einen neuen Weg zu gehen. "Mit einem jungen, aber dennoch kommunalpolitisch erfahrenem Landratskandidaten von CSU und JU in Person von Jonas Gleich unterstreichen wir diesen Anspruch.“

Für den Kreistag hatten sich laut Barth im vergangenen Jahr bereits 50, für den Kulmbacher Stadtrat 30 Frauen und Männer gefunden - alle zwischen 18 und 39 Jahren und mit ganz unterschiedlichem familiären wie gesellschaftlichen und beruflichem Background gefunden. Neben dem Landkreis Kulmbach wird es in diesem Jahr nun erstmals auch in der Stadt Kulmbach, der Gemeinde Marktschorgast und der Gemeinde Presseck eine eigene JU-Liste geben.

Die Palette an Ideen sei breit gestreut: Sie reichten von kostenfreien Hygieneartikel für Frauen in den Damentoiletten in Schulen und öffentlichen Gebäuden über einen Schwimmcontainer für den Schimmunterricht im Landkreis und moderner Wohnraumschaffung bis hin zu mehr Partymöglichkeiten und die Rückkehr des 50/50-Taxis. Dafür trete die JU im Kreis mit mehr als 100 Bewerbern an.

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