40 angehende pharmazeutisch-technische Assistenten und Assistentinnen hat die PTA-Schule feierlich verabschiedet. Hinter ihnen lag eine zweijährige Schulzeit, vor ihnen liegt noch ein halbjähriges Praktikum, ehe sie in den verschiedensten Bereichen tätig werden können.
Es gibt viele Berufsmöglichkeiten für die Feuerwehr
Ob Apotheke, Industrie, Krankenhaus, Verwaltung oder Bundeswehr: die Wege sind vielseitig, sagte Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des deutschen und des bayerischen Apothekerverbandes und gleichzeitig Vorsitzender des Fördervereins der PTA-Schule. Schulleiter, Edgar Gräf stellte bei der Verabschiedung klar, dass der Abschluss nicht irgendein Examen sei, sondern durchaus mit einem Bachelor-Studium verglichen werden könne.
Die Zahl der Apotheken in Deutschland schrumpfe täglich in Besorgnis erregendem Maß, sagte Edgar Gräf. „Das muss gestoppt werden.“
Einen wesentlichen Teil dazu beitragen könnten auch die Absolventen der PTA-Schule, denn sie stünden für das Gespräch mit Menschen, das keine Internetapotheke ersetzen könne. „Fachliche Kompetenz lässt sich nicht digitalisieren“, sagte der Schulleiter.
Auch Hans-Peter Hubmann hatte zuvor die hervorragenden Leistungen aller Absolventen gewürdigt. Auch wenn ihnen nun viele Wege offen stünden, sein Herz schlage für die öffentliche Apotheke. Sie sei ein Ort, an dem viel Gutes für Menschen getan werde. Die Apotheke habe einen niederschwelligem Zugang und sei durch ein umfangreiches Notdienst Angebot 24 Stunden lang an sieben Tagen der Woche erreichbar. „Das kann nur die Apotheke vor Ort leisten“ so Hans-Peter Hubmann.
Glückwünsche überbrachten stellvertretende Landrätin Christina Flauder (WGK) und Stadtrat Thomas Nagel (FDP). Menschen mit Fachwissen und Verantwortung, das werde keine Online-Apotheke ersetzen, so Nagel.
Zu den Absolventen sagte er: „Sie verbinden wissenschaftliche Präzision mit Menschlichkeit.“ Christina Flauder betonte die große Bedeutung der PTA vor Ort. „Als Menschen mit Herz und Verstand werden sie immer gefragt sein“, sagte sie. Die stellvertretende Landrätin appellierte an die Absolventen, sich ihre Neugier zu behalten. Was könne es Schöneres geben, als für andere Menschen da zu sein.
Zugangsvoraussetzungen für das Studium sind ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung. Die Schülerinnen sind in der Regel zwischen 18 und 20 Jahre jung. Am Ende der zweieinhalb Jahre steht jeweils eine mündliche, schriftliche und praktische Abschlussprüfung in allen zehn Fächern.
Das abwechslungsreiche Tätigkeitsfeld von PTA umfasst pharmazeutische Tätigkeiten, dazu gehören die Beratung zu Arzneimitteln, die Herstellung von Arzneimitteln und auch das Prüfen von Ausgangsstoffen, Dienstleistungen wie Blutdruck- und Blutzuckermessungen.
Acht der 40 Absolventen wurden für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Alle acht hatten eine Eins vor dem Komma. Die Jahrgangsbesten sind: Nele Biedermann (Mainleus), Franziska Köstler (Mehlmeisel), Patricia Paal (Neuenmarkt), Jakub Popowicz (Pressig), Safa Abdalaziz (Föritztal / Thüringen), Anna Mayer (Kronach), Colin Kick (Rehau) und Leonie Wallsteiner (Rugendorf).













