Aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Gesundheitsamtes hebt die Stadt Kulmbach das Badeverbot in der Kieswäsch mit sofortiger Wirkung auf. Ein vermehrtes Auftreten von Cyanobakterien, besser bekannt als Blaualgen, hatte am 16. Juli 2026 dazu geführt, dass der Badesee im Naherholungsgebiet Mainaue gesperrt werden musste.
Amt: Deutlich verbesserte Wasserqualität
Die neuesten Untersuchungsergebnisse des Badewassers sowie eine Vor-Ort-Kontrolle haben nun das Ergebnis gebracht, dass eine akute Gesundheitsgefahr durch die Blaualgenproblematik derzeit ausgeschlossen werden kann, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung aus dem Kulmbacher Rathaus. Aus diesem Grund hat das Gesundheitsamt die Aufhebung des Badeverbots empfohlen.
„Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht“, sagt Oberbürgermeister Ralf Hartnack. „Selbstverständlich haben wir die Empfehlung gleich umgesetzt. Das Baden an der Kieswäsch ist ab sofort wieder erlaubt. Die Verbotsschilder sind bereits entfernt.“
Das Gesundheitsamt spricht von einer deutlichen und nachhaltigen Verbesserung der Wasserqualität. „Das Ergebnis kommt genau zur richtigen Zeit“, freut sich der Oberbürgermeister.
Bei den hohen Temperaturen in den Sommerferien steht der beliebte Badesee jetzt wieder zur Verfügung.
Die Gefahr ist nicht vollständig gebannt
Allerdings spricht das Gesundheitsamt von einem Restrisiko. Trotz der eingetretenen Verbesserung bestehe weiterhin die Möglichkeit, dass sich das Auftreten von Cyanobakterien insbesondere bei anhaltend hohen Temperaturen und entsprechenden Witterungsbedingungen innerhalb kurzer Zeit wieder verstärkt. Den Bürgerinnen und Bürgern wird daher empfohlen, die Gewässersituation vor dem Baden sorgfältig zu beurteilen und bei deutlich erkennbaren Blaualgenansammlungen oder grünlich verfärbtem Wasser auf das Baden zu verzichten.
Blaualgen können gesundheitsschädliche Giftstoffe bilden, die beim Menschen, insbesondere beim Verschlucken oder bei Hautkontakt, womöglich zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Haut- und Schleimhautreizungen sowie Magen-Darm-Beschwerden führen.











