Es hat lange gedauert, jetzt wird aber auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände, auf dem der Campus entsteht, gebaut: Die Stichstraße kommt, über die das Universitätsgelände angebunden wird.
Straße wird 170 Meter lang
Nach dem Spatenstich im August laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Auf rund 170 Metern wird künftig die Heinrich-von-Stephan-Straße mit dem Campusareal verbunden.
Mit dem Bau der Stichstraße wird die komplette technische Infrastruktur für den künftigen Universitätsneubau geschaffen. Verlegt werden unter anderem Kanal-, Trinkwasser-, Strom- und Telekommunikationsleitungen. Rund 4500 Quadratmeter Fahrbahnfläche sowie knapp 1900 Quadratmeter Geh- und Radwege werden in den kommenden Monaten entstehen. Ein neuer, vollsignalisierter Verkehrsknoten soll künftig für eine sichere Anbindung, so die Stadt.
Deshalb gibt es die Behelfsumfahrung
Um das Baufeld für diese Arbeiten frei zu machen, musste der Verkehr in der Heinrich-von-Stephan-Straße vorübergehend verlegt werden. Zu diesem Zweck wurde eine Behelfsumfahrung geschaffen, auf der seitdem der Verkehr fließt. Damit ist der Weg frei, um zuerst einen neuen Stauraumkanal und die weiteren Versorgungsleitungen im Untergrund zu verlegen und danach die neuen Fahrbahnen für die Stichstraße zu bauen.
Die Arbeiten sollen bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Im Frühjahr 2028 startet dann der Bau für den Campus. Die Behelfsumfahrung wird voraussichtlich noch bis Juni 2027 genutzt.
Das sagt Ralf Hartnack
Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack überzeugte sich bei seinem Baustellenbesuch vom Baufortschritt. „Es ist schön zu sehen, dass es mit der baulichen Entwicklung für den neuen Campus vorangeht. Unsere Investition in den Straßenbau ist die Grundlage für den künftigen Universitätsstandort“, betont der Oberbürgermeister.
Die Baukosten für die Stichstraße liegen bei knapp vier Millionen Euro.
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