Kommentar
Mehrwegpflicht: Leider nur halbherzig
Wer Essen aus dem Restaurant oder von einem Imbiss holt, nimmt  oft auch Müll mit. Das soll sich ändern.
Bernd von Jutrczenka/dpa
Christine Fischer von Christine Fischer Bayerische Rundschau
Kulmbach – Der große Wurf ist die Mehrwegpflicht nicht, aber jeder hat es schließlich selbst in der Hand.

Wir alle produzieren zu viel Verpackungsmüll. Zumindest dem Abfallberg der Plastik-to-go-Behälter soll es nun mit der neuen Mehrweg-Verordnung an den Kragen gehen. Die Absicht ist löblich und die Notwendigkeit unbestreitbar, doch wie so oft hapert es an der Umsetzung. Die Krux Im Fall der neuen Mehrwegpflicht ist die Krux: Es gibt zu viele Ausnahmen. Papier, Pappe, Aluminium-Verpackungen fallen überhaupt nicht unter die Verordnung. Auch kleine Läden mit weniger als fünf Mitarbeitenden und einer Fläche unter 80 Quadratmetern sind davon ...

Inhalt teilen

Oder kopieren Sie den Link:

Es steckt mehr in dieser Geschichte.

Diesen Beitrag haben wir exklusiv für unsere PLUS-Abonnentinnen und Abonnenten erstellt. Mit PLUS bleiben Sie informiert und erfahren jeden Tag aufs Neue, was in Ihrer Region geschieht und was es bedeutet. Neugierig?

Mehr über PLUS lesen Sie hier.

Nach oben