Vom ehemaligen Kindergarten-Gebäude in der Goethestraße 11a ist nichts mehr zu sehen. Die Stadt Kulmbach hat das Bestandsgebäude in den vergangenen Wochen fachgerecht beräumen und abreißen lassen, um Platz für eine neue, moderne Einrichtung zur Kinderbetreuung zu schaffen.
Das geplante zweigeschossige und barrierefreie Gebäude wird künftig zwei Kindergartengruppen sowie zwei Kinderkrippengruppen beherbergen. Neben Gruppenräumen sind Küchenbereiche, ein Speiseraum sowie Personalräume vorgesehen. Das Raumkonzept orientiert sich an modernen pädagogischen Anforderungen und bietet optimale Rahmenbedingungen für Kinder und Betreuungspersonal.
OB Lehmann: Der Bedarf steigt
„Mit diesem Neubau reagieren wir als Kommune auf den steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen und investieren nachhaltig in unsere Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur“, spricht Oberbürgermeister Ingo Lehmann (SPD) über die Hintergründe.
Auch im Bereich der Energieversorgung setzt die Stadt Kulmbach auf Nachhaltigkeit. „Das Gebäude wird mittels Wärmepumpe beheizt“, erläutert Sven Scherbel von der städtischen Hochbauabteilung, die für die Gesamtprojektleitung verantwortlich zeichnet. „Zusätzlich werden wir eine Photovoltaikanlage mit Außenspeicher installieren, um eine möglichst energieeffiziente und zukunftsfähige Nutzung gewährleisten zu können.“ Die geschätzten Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 4,3 Millionen Euro.
Stadtrat hat die Weichen gestellt
Grundlage dieses wichtigen Projekts ist ein im vergangenen Jahr geschlossener Kaufvertrag mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchenstiftung St. Petri Kulmbach, dem ein entsprechender Stadtratsbeschluss vorausgegangen ist. Die Stadt Kulmbach hat damals Gebäude und Grundstück erworben und sich verpflichtet, das bestehende Gebäude zurückzubauen. Gleichzeitig wurde der Bau eines neuen Gebäudes zur Nutzung als Kinderbetreuungseinrichtung vereinbart.
Die KITA gGmbH steht bereits als fest, der als Träger die Einrichtung führen wird. „Wenn alles gut geht, werden hier ab 1. September 2027 Familien eine tolle Betreuungseinrichtung für ihre Kinder finden“, teil Lehmann mit.
Stück für Stück hat der Bagger der Firma Fickenscher das alte Bestandgebäude in der Goethestraße 11a eingerissen. Bis Ende März soll der Baugrund so vorbereitet sein, dass im April mit den Bauarbeiten für das neue Gebäude begonnen werden kann.
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