Jupps Gartentipps
Eine grüne Oase am Haus
„Wir haben uns unter unseren Walnussbaum extra eine Terrasse gebaut, um im Sommer den kühlen Schatten zu genießen“, so die Besitzerin dieses Gartens.
„Wir haben uns unter unseren Walnussbaum extra eine Terrasse gebaut, um im Sommer den kühlen Schatten zu genießen“, so die Besitzerin dieses Gartens.
Foto: Josef Schröder
Bamberg – Bei Hitze wird jedem Hobbygärtner besonders bewusst, wie wohltuend Laubbäume und Großsträucher wirken können.

Laubgehölze machen im Sommer Gärten zu grünen Oasen. Sie filtern die Luft, binden Schadstoffe und geben Schatten an heißen Tagen. Durch die Verdunstungskälte, die an den Blättern entsteht, werden außerdem die Temperaturen leicht herabgesenkt. In der dunklen und kalten Zeit ist das Im laublosen Zustand umgekehrt. Dann können dagegen die wärmenden Sonnenstrahlen bis zum Boden dringen. Bäume sind ein Spiegelbild unserer Kultur. Sie erfreuen das Herz und strahlen Ruhe und Gelassenheit aus. Ein Garten ohne große Bäume zum Darunterliegen, ins Blätterdach schauen und träumen ist einfach kein vollständiger Garten.

Es bleibt heiß

Laut Wetterprognose soll es in nächster Zeit weiter sehr heiß bleiben. Man hat das Gefühl, dass die Sonne in den letzten Jahren immer intensiver auf die Erde niederbrennt. Beerenfrüchte werden ohne Sonnenschutz oft richtig „gekocht“. Hier kann man durch Schattieren mit luftigen Stoffen zum Beispiel bei Johannis- oder Stachelbeeren vorübergehend Abhilfe schaffen. Beerenfrüchte mit einem Sonnenbrand werden nämlich ungenießbar. Auch die Blätter der Sträucher können durch die gleißende Sonne im exponierten Bereich regelrecht verbrennen. Dies Phänomen wird sich in den nächsten Jahren durch die allgemeine Klimaerwärmung wahrscheinlich noch verstärken.

 „Ich pflanze immer mehr Bäume an. Es ist viel zu heiß geworden und die Bäume schützen die Beete vor Hitze. Im Halbschatten gedeihen deshalb meine Gemüsepflanzen und Beerensträucher besonders gut“, so eine versierte Hobbygärtnerin. Es ist leider zurzeit oft zu beobachten, dass Käufer von älteren Häusern als erste Tätigkeit den vorhandenen Baumbestand vernichten oder ihn bis zur Unkenntlichkeit verstümmeln. „Wir haben unser Haus 2003 gekauft und den kompletten Baumbestand stehen lassen. Heute haben wir eine grüne Oase. Unsere Kinder konnten schon im Schatten der Bäume spielen“, so eine vorausschauende kluge Hausbesitzerin.

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