Jupps Gartentipps
Der Garten stellt auf Herbst um
Malerblume und Topinambur bringen jetzt herbstliche Farben in den Garten
Malerblume und Topinambur bringen jetzt herbstliche Farben in den Garten
Foto: Josef Schröder
F-Signet von Jupp Schröder Fränkischer Tag
Bamberg – Jetzt erstrahlen viele Gärten in warmen Herbstfarben. Auch der Gärtner stellt sich nun auf den Herbst ein und bereitet den Garten vor.

Die Pflege von Pflanzen verlangsamt unseren hektischen Lebensrhythmus und lässt uns zur Ruhe kommen. So sind Sommerblumen laufend auszuputzen. Abgeblühte Blütenstände wirken wenig attraktiv. Hinzu kommt, dass diese bei Feuchtigkeit leicht zur Fäulnis neigen. Ein Teil der Sommerblumen wie Fuchsien und Wandelröschen setzen außerdem Früchte an. Ein regelmäßiges Entfernen der Samenstände lohnt sich, da deren aufwändige Produktion auf Kosten der Blütenfülle geht. Auch ein kräftiger Rückschnitt um ein Drittel bis zur Hälfte der Pflanzen weckt zum Beispiel bei Elfenspiegel, Männertreu und Goldzahn einen neuen kräftigen Blütenflor innerhalb von wenigen Wochen. 

Jetzt erstrahlen viele Gärten in warmen Herbstfarben wie zum Beispiel mit Fette Henne, Herbstastern, Monarda und Topinambur. Diese späten Blüten sind überlebenswichtig für Bienen und Co. Auch manche Früchte wie vom Zierapfel und Rosen bringen den Garten jetzt zum Leuchten. Zu den Pflanzen, die erst im Herbst so richtig aufdrehen gehören auch viele Asternarten. Die blaue Herbstaster ist besonders häufig in den Gärten anzutreffen. Mit der Zeit kann sie ganze "Teppiche" bilden. Teilen und vermehren kann man diese Pflanze, sowie alle Stauden, die im Herbst blühen, im Frühjahr. Bei den ausdauernden und krautigen Pflanzen, die im Frühling blühen, ist es wiederum umgekehrt. Bei denen wäre jetzt eine gute Zeit der Vermehrung. Dazu sollte es wieder feuchter werden damit man den knochenharten Boden bearbeiten kann. 

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