Birnen zählen zu den beliebtesten Früchten – und das nicht ohne Grund. Sie sind nicht nur äußerst schmackhaft, sondern auch gesund. Dank ihrer Nährstoffe unterstützen sie Herz, Kreislauf und sogar das Gehirn.
Gesundheitliche Vorzüge
Birnen sind besonders magenfreundlich und leicht verdaulich, was sie zu einer idealen Frucht für empfindliche Mägen macht.
Ein großer Pluspunkt ist ihr hoher Gehalt an Folsäure, die für die Gesundheit von Herz und Kreislauf von Bedeutung ist. Durch ihren hohen Kaliumgehalt tragen Birnen zudem zur Erweiterung der Blutgefäße bei und helfen so, den Blutdruck zu senken.
Darüber hinaus sind Birnen reich an den Vitaminen A und C, die das Immunsystem stärken und die Hautgesundheit fördern. Auch in Bezug auf Antioxidantien können Birnen punkten.
Außerdem enthalten Birnen Biophenole, die die Zellen vor schädlichen Einflüssen schützen.
Interessanterweise liefern Birnen auch Phosphor und Kupfer, zwei Mineralstoffe, die das Gehirn anregen und die Konzentration fördern. In dieser Hinsicht ähneln sie sogar Walnüssen.
Diabetiker sollten jedoch aufpassen, da Birnen einen hohen Fruchtzuckergehalt haben. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Frucht nur in Maßen zu genießen, um den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht zu halten.
Traditionelle Haltbarmachung
Früher war die Haltbarmachung von Birnen ein wichtiger Bestandteil der Vorratshaltung. Besonders bekannt war das Trocknen der Birnen zu sogenannten „Hutzelbirnen“. Diese wurden oft verwendet, um das beliebte „Hutzelbrot“ herzustellen, ein traditionelles Gebäck aus getrockneten Früchten.
Aber auch als Snack wurden die Hutzeln geschätzt. Nach dem Einweichen über Nacht und anschließendem Kochen genoss man sie häufig als Beilage zu „Kartoffelbackes“, einer herzhaften Kartoffelspeise.
Die getrockneten Birnen galten damals als Delikatesse und spielten eine wichtige Rolle in der Ernährung, besonders in Zeiten des Fastens.
Die Hutzeln dienten dabei oft als Ersatz für Süßigkeiten, da sie ohne weiteres Einweichen direkt gekaut werden konnten – eine Art natürlicher Bonbonersatz.
Auch heute noch beliebt
Das Dörren von Birnen ist auch heute noch eine beliebte Methode, um die Früchte haltbar zu machen und ihren süßen Geschmack lange genießen zu können.
Dafür schneidet man die Birnen am besten in etwa 0,5 Zentimeter dicke Scheiben und trocknet sie bei rund 60 Grad im Backofen. Die abgekühlten Birnenscheiben sollten anschließend noch elastisch sein, ohne dass Saft austritt – so sind sie perfekt zum Lagern oder Naschen.
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