Jupps Gartentipps
Hacken ist die wichtigste Arbeit im Gemüseanbau
Jupp Schröder hackt regelmäßig die Erde im Gemüsebeet gründlich. So bleibt der Boden länger feucht und das Unkraut hat keine Chance zu wachsen.
Jupp Schröder hackt regelmäßig die Erde im Gemüsebeet gründlich. So bleibt der Boden länger feucht und das Unkraut hat keine Chance zu wachsen.
Foto: Matthias Hoch
Bamberg – Unser Garten-Experte Jupp Schröder hackt das Gemüsebeet regelmäßig gründlich. Denn es macht ihm nicht nur Spaß, sondern erspart das mühsame Jäten.

Die wichtigste Arbeit im Hobbygemüseanbau ist das zeitige Hacken. Es reicht, dies mit einem scharfen Messer an einer Ziehhacke (Rübenhacke) oberflächlich zu machen. Von meinem Vater, der eine Forstbaumschule besaß, stammt der Ausspruch: "Das Unkraut muss bekämpft werden, bevor es zu sehen ist". Das obligatorische mühsame und sehr aufwendige Jäten wird damit überflüssig.

Boden bleibt länger feucht

Außerdem macht das Hacken auf der lockeren Erdoberfläche richtig Spaß und schont zudem das Kreuz. Man kann bei diesem Arbeitsgang auch bestimmte Pflanzen wie Kopfkohl gleichzeitig anhäufeln, um deren Standfestigkeit zu sichern, so wie bei Sellerie abhäufeln, damit sich die Knollen besser entwickeln. Wenn durch das Hacken der Boden ständig krümelig ist, kann zudem die Feuchtigkeit nicht so schnell verdunsten. Bei einer solchen Behandlung jetzt in der Hauptwachstumszeit hat man später nur die beglückende Arbeit biologisch sehr hochwertiges Gemüse sowie Salate zu ernten.