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Jupps Gartentipps
Kräuter im Garten: Pflege und Nutzen
Basilikum gibt es in vielfältigen Sorten. Foto: Bayerische Gartenakademie
Basilikum gibt es in vielfältigen Sorten. // 
Bamberg – Wie pflegt man eigentlich Basilikum richtig? Unser Gartenexperte hat Tipps und Tricks.

Gewürzkräuter aus dem Garten verfeinern unsere Speisen und runden den Geschmack ab. Dadurch ernähren wir uns abwechslungsreicher und wohlschmeckender. Der Duft der Pflanzen fördert den Appetit und die Verdauung.  

Viele Gewürzkräuter können auch bei der Zubereitung von Kräutertees verwendet werden. Salbei und Thymian sind nicht nur eine würzige Salatbeigabe, sondern helfen auch bei Erkältungskrankheiten. Viele Heil- und Gewürzkräuter bereichern den Garten zudem mit ihrem hübschen Blumenschmuck, wie etwa Lavendel, Boretsch, Kamille, Salbei, Thymian und Ysop. 

Basilikum richtig pflegen 

Ein weiteres interessantes Kraut für den Garten ist Basilikum. Sobald Basilikum Knospen bildet, stellt er das Wachstum ein und verholzt. Der Aromanachschub wird dadurch ebenfalls gedrosselt. Um das zu verhindern, sollten die jungen Blütenrispen regelmäßig ausgeknipst werden.  

Jeder Stängel innerhalb der Pflanze führt ein Eigenleben. Basilikum reagiert sehr empfindlich auf Blattnässe, weshalb er gut in einem Topf gedeiht, den man bei Regen geschützt stellen kann.  

Eine gute Alternative ist Strauchbasilikum. Trotz Blüten kann man bei dieser Variante weiterhin die Blätter ernten. Außerdem ist Strauchbasilikum weniger empfindlich gegen Kälte. Das leicht pfeffrige und süßliche Aroma von Basilikum gehört einfach zur mediterranen Küche dazu. 

Heilpflanzen für zu Hause 

Neben den kulinarischen Kräutern gibt es auch Heilpflanzen, die im Garten nicht fehlen sollten.  

Baldrian gehört zu den wichtigsten und bekanntesten einheimischen Heilpflanzen. Er ist ein populäres Nervenmittel, dessen Wirkung vielfach untersucht wurde, und ist Bestandteil in vielen Arzneien gegen nervöse Angstzustände und Einschlafstörungen.  

Im Mittelalter galt Baldrian sogar als Allheilmittel und wurde gegen vielerlei Leiden eingesetzt. Er wächst gern an feuchten Stellen wie in Gräben oder im Hausgarten, zum Beispiel am Gartenteich. 

Zu guter Letzt ist noch die Indianernessel zu erwähnen, die nicht nur wunderschön blüht, sondern auch einen aromatischen Tee liefert. Schon die Indigenen Völker in Nordamerika schätzten diese Präriepflanze sehr. Sie ist wie der Phlox ein Staudengewächs und somit ausdauernd. Zudem lässt sie sich leicht durch Teilung vermehren. 
Bild: Aus den Blättern der wunderschönen Indianernessel kann man auch einen aromatischen Tee machen. 

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