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Jupps Gartentipps
Lecker und dekorativ: Säulenobst
Auch die Apfelernte leidet in diesem Jahr.
Lecker und einfach im Garten anzubauen: Äpfel. // Carmen Schwind
Bamberg – Säulenäpfel und Co. erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit. Was Sie jetzt beachten sollten.

Säulenobstbäume erfreuen sich in unseren Gärten zunehmender Beliebtheit. Bereits im zweiten Jahr blühen die kurzen Fruchtspieße am Stamm und tragen bald darauf die ersten Früchte.  

Säulenobstbäume richtig schneiden 

Schlanke Säulenäpfel benötigen in der Regel keinen Schnitt. Bei Säulenbirnen und -kirschen hingegen erscheinen im Sommer öfter längere Seitentriebe, die Anfang Juli auf etwa zehn Zentimeter gekürzt werden sollten. Steile Konkurrenztriebe an der Spitze sind komplett zu entfernen.  

Ein Schnitt im ausgehenden Winter ist nicht ratsam, da er einen starken Neuaustrieb verursacht. Der Sommerschnitt hingegen bremst das Wachstum. Die meisten Sorten sollten eher früh geerntet werden, da sie bei voller Reife schnell weich werden. 

Blumenwiese mähen 

Neben der Obsternte spielt auch die Pflege von Blumenwiesen eine wichtige Rolle für die Artenvielfalt in unseren Gärten. Eine solche Wiese sollte zweimal im Jahr gemäht werden.  

Nach der Blüte und Samenreife der meisten Blumenwiesensorten ist der richtige Zeitpunkt für den ersten Schnitt gekommen. Der zweite Schnitt erfolgt etwa Anfang bis Mitte September.  

Mähen fördert Wachstum 

Auf sehr mageren Standorten fördert eine einmalige Mahd im Herbst den ökologischen Wert. Wird eine Fläche nicht auf einmal abgemäht, kann sich die Fauna langsam umstellen und hat die Möglichkeit, auszuweichen. Diesen Effekt erreicht man am besten beim Mähen mit der Sense.  

In diesem Jahr ist das Gras sehr hoch gewachsen, sodass das Mähen eine ziemliche Kraftanstrengung erfordert. In trockenen Jahren war das Wachstum des Grases wesentlich geringer.

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