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Jupps Gartentipps
Mehr als Bier: Hopfen als Tee
Hopfen
Hopfen - ein elementarer Bestandteil des bayerischen Reinheitsgebotes. Angebaut wird er zum Beispiel im mittelfränkischen Spalt. // Jupp Schröder
Bamberg – Sie können nicht einschlafen oder haben mit Bauchkrämpfen zu kämpfen? Ein Heilmittel aus dem eigenen Garten kann Abhilfe schaffen.

Hopfen ist nicht nur eine unverzichtbare Zutat im Bierbrauen. Als Tee entfaltete er seine beruhigende und entspannende Wirkung. Ein Aufguss aus Hopfenblüten bietet eine natürliche Möglichkeit, Körper und Geist zu entspannen.

Für die Zubereitung eines wohltuenden Tees nehmen Sie einfach einen Esslöffel der Blüten und übergießen ihn mit ¼ Liter kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee anschließend 6 bis 8 Minuten ziehen, um die volle Wirkung der Inhaltsstoffe zu entfalten.

Hopfen: vielseitig einsetzbar

Der Hopfentee ist ein wahres Multitalent: Er reinigt das Blut, wirkt antibakteriell, beruhigend und krampflösend. Zudem fördert er einen erholsamen Schlaf. Besonders bemerkenswert sind die vielen Bitterstoffe im Hopfen, die in unserer modernen, oft säurelastigen Ernährung, einen wohltuenden Ausgleich schaffen können.

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Ein weiterer Tipp für besseren Schlaf: Nähen Sie einige weibliche Hopfenblüten in ein kleines Leinensäckchen und legen Sie es unter Ihr Kopfkissen. Die sanfte, beruhigende Wirkung des Hopfens kann so auch während der Nacht ihre volle Kraft entfalten und Ihnen zu einem tieferen, erholsameren Schlaf verhelfen.

Ob als Tee oder Schlafhilfe – Hopfen ist ein vielseitiger Helfer aus der Natur, der in keinem Garten fehlen sollte.

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