Jupps Gartentipps
Rasenpflege: Vertikutieren im Herbst sinnvoller
Der ganze Stolz das Gärtners - Sieben Tipps zur Rasenpflege
Ist er saftig grün und dicht gewachsen, ist der Rasen der ganze Stolz des Hobbygärtners.
Foto: Andrea Warnecke (dpa-tmn)
Bamberg – Das obligatorische Vertikutieren des Rasens führt auf Dauer zu einer zusätzlichen Vermehrung von Moos.

Das obligatorische Vertikutieren des Rasens führt auf Dauer zu einer zusätzlichen Vermehrung von Moos. Jedes kleine Pflanzenteilchen, das bei der Arbeit zerschnitten wird, ergibt wieder eine neue Pflanze. Moos soll auf keinen Fall als Unkraut angesehen werden und nicht mit Chemie und durch Kratzen bekämpft werden. Da Moose ohnehin so klein sind, stellen sie für andere Pflanzen keine Konkurrenz dar. Es handelt sich um eine faszinierende Pflanzenart, die es schon vor 350 Millionen Jahren gab. In Deutschland kommen zirka 1000 Arten vor.

Rasenpflege sollte kein Stress werden

Durch das Vertikutieren werden aber alle Blumen im Rasen zerschlagen, die für ein ökologisches Gleichgewicht im Garten sorgen können. Damit sich Moos nicht so stark entwickelt, gilt es die Ursachen zu überdenken. Das sind besonders tiefer Schatten und zu kurzes Mähen. Dann können sich Gräser kaum entwickeln. Anstatt die Blüten im Rasen  zu genießen, jagen viele Menschen ihrem Perfektionismus hinterher und wollen einen "makellosen" Rasen. Was für ein Stress! Es bildet sich nämlich mit der Zeit eine trittfeste Pflanzengesellschaft, die kaum der Pflege bedarf und dazu noch wunderbar ausschaut. Wenn schon jemand unbedingt vertikutieren will, so ist der September dazu besser geeignet.

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