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Jupps Gartentipps
Saaten, Salate und Zwiebeln: die wichtigsten Gartentipps
Richtige Zeit für Herbstsalate
Richtige Zeit für Herbstsalate // Elsemargriet auf Pixabay
Bamberg – Die Zeit für Herbstsalate ist gekommen. Aber Achtung, auf diese Dinge sollten Sie beim Pflanzen achten.

Durch den warmen Boden und die sommerliche Luft keimen Saaten derzeit oft innerhalb weniger Tage. Das sollten Gärtner nutzen, bevor es wieder kälter wird. 

Nicht nur die Saaten sprießen schnell, auch die Pflanzen vom Gärtner oder aus eigener Anzucht wachsen zügig an und weiter. Zudem muss man nicht mehr auf das Schossen im Langtag achten, wie es beispielsweise beim Anbau von Radieschen und Salat der Fall ist. Jetzt ist die ideale Zeit, um Kurztagsorten für den Herbst zu pflanzen.

Pflege von Herbstsalaten 

Zu den Herbstsalaten zählen neben der Endivie auch Zuckerhut und Radicchio. Diese Salate sind im Anbau sehr ähnlich und haben gemeinsam, dass sie einen hohen Anteil an Bitterstoffen enthalten. 

Durch Einweichen in lauwarmem Wasser können diese Bitterstoffe stark reduziert werden, allerdings verliert der Salat dabei auch einen erheblichen Teil seiner Vitamine. 

Diese Salattypen sind empfindlich gegenüber Schossen beim Sommeranbau. Aufgrund ihrer Robustheit gegen Krankheiten und Kälte werden sie daher im Spätsommer und bis in den Herbst hinein angebaut. Sie bilden eine ideale Fortsetzung des Anbaus von Sommersalaten. 

Geerntet wird in der Regel im September, Oktober und November. Ein Anbau in mehreren Sätzen ist empfehlenswert, um den Erntezeitraum zu verlängern. Auch die Aussaat von Rucola, Kresse und Löffelkraut ist noch möglich. Winterportulak stellt eine gute Alternative zur Aussaat von Feldsalat dar und kann sogar mehrmals geerntet werden.

Die richtige Pflanztiefe ist von hoher Wichtigkeit

Beim Anbau von Salat ist darauf zu achten, dass die Pflanzen nicht zu tief in den Boden gesetzt werden. Ein Gärtnersprichwort besagt: "Die Wurzel des Salates müssen noch das Läuten der Glocken hören können". Jungpflanzen mit Topfballen sollten daher nur halb in den Boden eingesetzt werden. Der Salat muss immer so hoch über der Erde stehen, dass kein Blatt diese berührt. 

Beim Gießen sollte man sehr vorsichtig sein und die Blätter nicht befeuchten. Interessanterweise werden rotblättrige Salate eher von Schnecken, Blattläusen und Hasen verschont als grüne Pflanzen – eine Beobachtung, die viele Gärtner gemacht haben.

Zum Richtigen Zeitpunkt säen

Winterzwiebeln sollten zwischen dem 10. und dem 25. August ausgesät werden. So gehen die Pflanzen nicht zu groß in den Winter, aber auch nicht zu klein. 

Die Saat kann ruhig dicht erfolgen, da es über Winter ohnehin immer einige Ausfälle gibt. Diese Kultur ist besonders attraktiv, da man sehr früh im folgenden Jahr Laubzwiebeln ernten kann. Der Winteranbau ist auch später durch Steckzwiebeln möglich, die jedoch meist schwerer zu bekommen sind. 

Sorten wie Presto, Radar oder Romy sollten zwischen dem 20. September und 5. Oktober in den Boden gesetzt werden. Die Ablagetiefe beträgt bei den Steckzwiebeln für den Winteranbau 5 cm.

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