Bei allen Obstgehölzen, insbesondere bei kleineren Baumformen wie Spindelbäumen, Spalieren und Säulenobst, muss die Veredlungsstelle beim Pflanzen sichtbar über der Erde bleiben.
Berührt diese Stelle den Boden und bildet Wurzeln, verliert die Pflanze die gewünschte Wachstumssteuerung, die durch die Unterlage vorgesehen ist – der Baum kann dann deutlich größer werden, als geplant.
Die richtige Zeit für jede Obstart
Für Apfel-, Birnen- und Kirschbäume ist die Herbstpflanzung ideal, da sie noch vor dem Winter erste Wurzeln entwickeln und im Frühjahr kräftig austreiben können.
Aprikosen, Pfirsiche, Walnüsse sowie frostempfindliche Gehölze wie Wein, Kiwi und Brombeeren sollten hingegen lieber im Frühjahr gepflanzt werden.
Das Gleiche gilt für empfindliche Ziersträucher wie Rosen, Schmetterlingssträucher und Freilandhibiskus. So bekommen die Pflanzen bessere Startbedingungen und sind gegen Frost geschützt.
Pflanzmaterial richtig lagern
Sollten wurzelnackte Gehölze geliefert werden, die Sie nicht sofort pflanzen können, empfiehlt es sich, diese zunächst im Boden „einzuschlagen“, also die Wurzeln leicht mit Erde zu bedecken.
Vermeiden Sie es unbedingt, die Gehölze mit den Wurzeln ins Wasser zu stellen – erst recht für mehrere Tage, denn dies schadet den Pflanzen und kann sie im schlimmsten Fall absterben lassen.
Besonders kritisch wird es, wenn das Wasser gefriert, da die Wurzeln dadurch irreparabel geschädigt werden.
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