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Jupps Gartentipps
So helfen Sie Igeln 
Was machen die Igel?
 // Tomasz Proszek auf Pixabay
Jupps Gartentipps
Bamberg – Kleine Igel haben es im Winter immer schwerer. Hier die wichtigste Informationen um ihren Garten Igelfreundlich zu gestalten.

Viele Gartenbesitzer wissen wenig über den richtigen Umgang mit Igeln. Dabei sind die stacheligen Tiere wichtige Helfer im Garten, die unsere Unterstützung, besonders im Herbst, gut gebrauchen können.  

Igel werden meist erst Ende August geboren und haben bis etwa Ende November Zeit, um ausreichend heranzuwachsen, bevor sie sich in den Winterschlaf begeben. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie den Igeln helfen, diese Zeit sicher zu überstehen. 

Feuchte Herbsttage: Ein Vorteil  

Im Gegensatz zu trockenen Jahreszeiten bringt die Feuchtigkeit im Herbst den Igeln mehr Nahrung. Regenwürmer und Asseln, die auf der Speisekarte der Igel stehen, sind jetzt leichter zu finden.  

Doch auch wenn kleine Igel vielleicht noch nicht kräftig genug wirken, ist es wichtig, sie nicht aus ihrem vertrauten Lebensraum zu entnehmen. Die Igel kennen ihre Umgebung, und auch die Mutter ist in der Nähe.  

Wenn die Jungtiere in eine unbekannte Umgebung versetzt werden, suchen sie verzweifelt nach ihrem Geburtsort und laufen dabei Gefahr, Opfer des Straßenverkehrs zu werden. 

Ein sicherer Unterschlupf 

Statt die Igel umzusiedeln, können Sie ihnen in Ihrem Garten einen sicheren Unterschlupf bieten. Ein Haufen aus Laub und Reisig unter einem Baum oder in der Nähe des Komposthaufens eignet sich ideal. Auch eine Schale mit frischem Wasser ist eine gute Unterstützung.  

Wenn Sie Treppen im Garten haben, bedenken Sie, dass kleine Igel Schwierigkeiten haben, diese zu überwinden. Ein einfaches Brett als Rampe oder Zwischenpodeste aus Ziegel- oder Pflastersteinen können hier helfen. 

Der perfekte Bauplatz für den Winterschlaf 

Mit dem Fall der ersten Blätter beginnt auch für die Igel die Suche nach einem geeigneten Winterquartier.  
Beim Zusammenrechen des Laubs sollten Sie immer einen Teil der Blätter liegen lassen. Diese nutzen die Igel für den Bau ihres Winterdomizils in Reisighaufen oder als Dämmmaterial unter Holzstößen.  

Igelhäuschen, die im Handel erhältlich sind, können ebenfalls als Rückzugsort dienen, wenn sie mit Laub und Ästen ausgepolstert werden. 

Unterstützung für die Nahrungssuche 

In vielen Teilen Deutschlands finden Igel nicht mehr ausreichend Nahrung. In immer sauberen gehaltenen Gärten gibt es oft zu wenige natürliche Verstecke und Nahrungsquellen.  

In solchen Fällen ist eine Zufütterung sinnvoll, um den Rückgang der Igelpopulation zu verhindern. Spezielle Igelnahrung oder ungewürztes Katzenfutter können eine wertvolle Ergänzung sein, um den Tieren zu helfen, genügend Reserven für den Winterschlaf anzulegen. 

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