Spitzkohl ist eine beliebte Spezialität in Süddeutschland, die sich hervorragend für die Herstellung von Sauerkraut und frischen Rohkostsalaten eignet. Sein feines, zartes Blatt und die längliche Kopfform machen ihn leicht erkennbar und zugleich gut lagerfähig.
Zu den bewährtesten Sorten gehört das sogenannte Filderkraut, das für seinen milden Geschmack und seine zarte Konsistenz geschätzt wird.
Der richtige Standort
Als starkzehrende Pflanze benötigt Spitzkohl eine intensive Versorgung mit Nährstoffen und ausreichend Wasser. Zudem bevorzugt er, wie alle Kohlarten, einen sonnigen Standort im Garten, um optimal zu gedeihen.
Bei Spitzkohl, Weißkohl, Rotkohl und Wirsing sind die Anbaubedingungen weitgehend identisch, sodass sich diese Kopfkohlsorten gut nebeneinander kultivieren lassen.
Sofortiger Genuss oder Lagerung
Je nach Sorte und Ziel des Anbaus unterscheidet man bei Kohl zwischen frühem und spätem Anbau. Der Frühanbau ist ideal für den frischen Verzehr direkt nach der Ernte, während der späte Anbau darauf abzielt, die Kohlköpfe über einen längeren Zeitraum lagern zu können.
Spitzkohl lässt sich je nach Sorte ab Ende Juni bis in den Herbst hinein ernten, was für eine ausgedehnte Erntezeit sorgt.
Besonders beliebt bei Hobbygärtnern
Spitzkohl hat unter Hobbygärtnern viele Fans – und das nicht ohne Grund. Sein schnelles Wachstum ermöglicht es, bereits frühzeitig hohe Ernteerträge zu erzielen, und sein milder Geschmack bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Küche.
Ob gedünstet, roh im Salat oder als Sauerkraut – Spitzkohl überzeugt geschmacklich und ist vielseitig einsetzbar.
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