Möhren sind nicht nur lecker, sondern auch kleine Nährstoffwunder. Sie stecken voller Karotin, Vitamin C, Eisen und Kalium. Besonders spannend: Der Körper wandelt das in den Möhren enthaltene Karotin in Vitamin A um, welches unsere Sehkraft unterstützt. Daher gelten Möhren auch als hervorragende Nahrungsquelle für Babys. Sie können roh verzehrt werden, sind jedoch gedünstet – am besten mit etwas Fett – noch gesünder, da der Körper so das Karotin besser aufnehmen kann.
Möhren: Grüne Stellen unbedenklich
Ein weiterer Vorteil von Möhren: Anders als bei Nachtschattengewächsen wie Tomaten oder Kartoffeln, deren grüne Stellen giftiges Solanin enthalten, sind grüne Verfärbungen bei Möhren harmlos. Zwar schmecken größere grüne Bereiche etwas bitter, sie sind jedoch gesundheitlich unbedenklich. Um die Bildung dieser grünen Stellen, die durch Sonnenlicht entstehen, dennoch zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Pflanzen anzuhäufeln. So bleiben die oberen Bereiche der Möhren schattig und schützen vor der Verfärbung.
Rote Bete: Ernte mit Fingerspitzengefühl
Die Ernte von Roter Bete erfordert besondere Vorsicht. Wird das Rübenfleisch beschädigt, kann die Frucht ausbluten, was zu Fäulnis führt. Aus diesem Grund sollte das Grün der Roten Bete nur bis auf etwa fünf Zentimeter gekürzt werden. Um die Wurzeln bestmöglich zu lagern, bietet sich ein kühler Keller mit hoher Luftfeuchtigkeit an. Alternativ kann man die Rüben in feuchten Sand oder einer Erdgrube aufbewahren – ähnlich wie Kartoffeln.
Wurzelgemüse wie Möhren oder Rote Bete profitiert zudem davon, möglichst lange im Boden zu bleiben. Mit der Zeit ziehen wertvolle Nährstoffe aus den Blättern in die Rüben ein. Ein praktischer Tipp für die Ernte: Einige Tage vor dem Ernten kann man die Pflanzen mit einer Grabgabel leicht anheben, sodass die Wurzeln reißen. Dadurch verlagert sich das eingelagerte Nitrat in das Laub und die Rüben werden noch wertvoller.
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