Das Gerücht, dass die Blätter des Walnussbaums giftig seien, hält sich Hartnäckig. Doch im Gegenteil: Die grünen Blätter der Walnuss können Sie sogar als Heilmittel nutzen, beispielsweise als Tee zur Unterstützung der Verdauung oder bei Hautproblemen.
Was das Walnusslaub allerdings tatsächlich schwierig macht, ist seine langsame Verrottung. Ähnlich wie Eichenblätter enthalten sie viel Gerbsäure, was den Zersetzungsprozess verlangsamt.
Schnelleres Verrotten von Walnusslaub
Damit das Walnusslaub schneller verrottet, gibt es einen praktischen Trick: Fahren Sie einfach mit dem Rasenmäher über die Blätter! So werden sie nicht nur zerkleinert, sondern vermischen sich auch mit dem frisch gemähten Gras.
Diese Mischung aus Kohlenstoff und Stickstoff sorgt für optimale Bedingungen, um das Laub schneller zu zersetzen. So verwandelt sich das vermeintlich hartnäckige Walnusslaub viel schneller in wertvollen Kompost.
Immergrüne Stauden
Wenn es um Laub geht, gibt es noch mehr zu beachten – besonders bei immergrünen Stauden. Diese Pflanzen, die auch im Winter ihre Blätter behalten, profitieren von Laub, das sich auf dem Boden sammelt, aber nur in Maßen.
Stauden, die im Schatten von Bäumen und Sträuchern wachsen, können das Laub oft gut „schlucken“, aber eine zu dicke Schicht könnte ihnen schaden.
Ein weicher Besen ist hier ein nützliches Hilfsmittel: Fegen Sie das Laub vorsichtig bei frostfreiem Wetter aus den Pflanzen heraus, um sie nicht zu überlasten.
Warum Laub wichtig ist
Völlig laubfrei sollte der Garten jedoch nicht sein. In der Natur gibt es kaum unbedeckte Böden, und das aus gutem Grund: Laub bietet Schutz und Nahrung für zahlreiche Mikroorganismen, die wiederum den Boden fruchtbar halten.
Dieser natürliche Kreislauf sollte auch im Garten nicht gestört werden. Immergrüne Stauden und Pflanzen, deren oberirdische Teile im Winter absterben, profitieren von der schützenden Laubdecke. Entfernt man das Laub vollständig, fehlt ihnen diese wichtige Schutzschicht, und sie könnten Schaden nehmen.
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