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Jupps Gartentipps
Was gerade im Garten zu entdecken ist
Eine blühende Feuerbohne
Die Feuerbohnen sind neben dem Nutzen auch eine Zierde // Jupp Schröder
Bamberg – Feuerbohnen wachsen in diesem Jahr besonders gut. Und auch andere, fast vergessene Früchte locken derzeit.

Der Spätsommer hält im Garten einige kulinarische Überraschungen bereit, die es zu entdecken gilt. 

Besonders die runden Kirschpflaumen in leuchtendem Gelb und Rot ziehen jetzt alle Blicke auf sich. Diese oft übersehene Frucht hat einen feinen süß-säuerlichen Geschmack, der in der Küche vielseitig einsetzbar ist. Wussten Sie, dass man sie problemlos essen kann? 

Obwohl Kirschpflaumen früher in vielen Hausgärten zu finden waren, begegnet man ihnen heute hauptsächlich in Hecken. Sie sind nicht nur reichlich vorhanden, sondern auch frei von Würmern, was sie perfekt zum Einkochen von Sirup oder Kompott macht. 

Üppige Ernte dank kühlerer Temperaturen

Auch die Feuerbohnen zeigen sich derzeit in ihrer vollen Pracht. Diese robusten Pflanzen, die ursprünglich aus kühl-feuchten Gebirgslagen stammen, fühlen sich in unserem Klima besonders wohl. Solange der Boden ausreichend feucht bleibt, gedeihen sie prächtig – sei es in sonnigen, warmen Lagen oder sogar im Halbschatten. 

Einzig heiße und trockene Standorte vertragen sie schlecht. Dort verlieren die Pflanzen ihre Blüten und es bilden sich nur kleine Hülsen. Die extreme Hitze der vergangenen Jahre hat den Feuerbohnen stark zugesetzt, doch in diesem Jahr, mit seinem vielen Regen und den kühleren Temperaturen, erholen sie sich sichtbar. Die Ernte fällt besonders üppig aus und verspricht eine reiche Bohnenzeit.

Der richtige Schnitt für blühende Gehölze

Wenn es um Gehölze geht, lohnt sich ein genauer Blick auf Freilandhibiskus, Sommerflieder, Bartblume und Blauraute. Diese Sträucher blühen jetzt am jungen, einjährigen Holz. 

Nur wenn Sie im Frühjahr korrekt schneiden, können sich neue Triebe entwickeln, an denen die Blüten gedeihen. Geschieht dies nicht, verkümmern die Sträucher schnell und bilden nur spärliche Kurztriebe. 

Anders verhält es sich bei den Frühjahrsblühern wie Weigelien, Forsythien und Magnolien. Diese Sträucher haben bereits jetzt die Knospen für das kommende Jahr angelegt. Ein Rückschnitt im Frühling ist nur bei Bedarf notwendig und sollte vorsichtig erfolgen, um die alten Triebe zu entfernen und das spezielle Erscheinungsbild der Sträucher zu bewahren. So bleiben sie für lange Zeit vital und blühfreudig.

Ihr Garten bietet momentan viele Genüsse - nutzen Sie die Zeit, um ihn in vollen Zügen zu genießen!

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