In der kalten Jahreszeit speichern Wintergemüse und -salate wertvolle Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, die den Pflanzen als natürliches Frostschutzmittel dienen und sie widerstandsfähig gegen Krankheiten machen.
Diese Nährstoffe sind aber nicht nur für die Pflanzen wichtig – sie bieten auch dem Menschen eine ideale Vitamin- und Mineralienquelle im Winter.
Wer in der kalten Saison vermehrt auf Wintergemüse und -salate setzt, profitiert von einer gesunden Energiequelle und stärkt sein Immunsystem.
Wussten Sie, dass zum Beispiel Kohl deutlich mehr Vitamin C enthält als Orangen? Für die gleiche Kalorienmenge liefert Kohlgemüse etwa doppelt so viel Vitamin C wie Zitrusfrüchte.
Auch bei vielen anderen Vitaminen übertreffen Wintergemüse und -salate die beliebten Südfrüchte. Besonders der Gehalt an Mineralien wie Calcium ist bei heimischem Wintergemüse um ein Vielfaches höher.
Lagerfähig und frostresistent
Der schwarze Rettich ist wegen seiner langen Haltbarkeit ein beliebtes Wintergemüse. Mit seiner robusten Natur übersteht er Temperaturen von bis zu -5 oder -6 Grad.
Deckt man ihn im Beet mit einer Schicht Laub oder einem schützenden Vlies ab, kann der Frost nur schwer in den Boden eindringen, und der Rettich bleibt bis Ende Dezember erntebereit. Besonders praktisch: So lässt sich der schwarze Rettich laufend frisch ernten.
Für eine noch sicherere Lagerung empfiehlt es sich jedoch, den Rettich vor starken Frostperioden aus der Erde zu nehmen und wie Möhren einzuwintern. So bleibt er länger frisch und kann auch bei stärkeren Frösten ohne Verluste gelagert werden.
Jetzt ausdünnen für kräftige Pflanzen
Falls der Feldsalat im Herbst zu dicht ausgesät wurde, ist jetzt der richtige Zeitpunkt zum Ausdünnen. So können sich die einzelnen Pflanzen besser entwickeln und zu kräftigen, gut ernährten Blattrosetten heranwachsen.
Ein großzügiges Auslichten fördert nicht nur das Wachstum, sondern verhindert auch, dass die Pflanzen sich gegenseitig Platz und Nährstoffe wegnehmen.
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