Der Winter bietet eine wunderbare Gelegenheit, Vögel in den kahlen Bäumen und Sträuchern des Gartens zu beobachten. Besonders Futterstellen locken eine Vielfalt an Arten an, darunter auch seltenere Gäste wie Eichelhäher und Buntspechte.
Diese farbenfrohen Besucher bereichern das winterliche Gartenbild und lassen das Herz jedes Naturfreundes höherschlagen.
Hygienische Futterstellen sind entscheidend
Klassische Vogelhäuschen sollten jedoch mit Vorsicht verwendet werden, da sie hygienische Probleme mit sich bringen können.
Der enge Kontakt der Vögel führt oft dazu, dass Futter mit Kot verunreinigt wird, was die Übertragung von Krankheiten wie Salmonellen begünstigt. Außerdem besteht die Gefahr, dass Regen und Schnee das Futter durchnässen, wodurch es schnell verdirbt.
Besser geeignet sind Futtersilos, Futterglocken oder Meisenknödel, die einzeln aufgehängt werden. Diese Systeme minimieren die Gefahr einer Ansteckung, da die Vögel während des Fressens ihren Kot auf den Boden fallen lassen.
Besonders beliebt bei den gefiederten Gästen sind Sonnenblumenkerne, Nüsse und fertige Mischungen aus dem Fachhandel.
Ein Festmahl für Weichfresser
Ein oft übersehener Leckerbissen für Vögel sind angefaulte oder schwarz gewordene Äpfel. Statt sie zu entsorgen, können Sie diese im Garten auslegen.
Vor allem Weichfresser wie Amseln stürzen sich geradezu darauf. „Selbst der beliebte Mix aus geölten Haferflocken, Mehlwürmern und Rosinen wird erst nach der Apfelmahlzeit beachtet“, berichtet eine begeisterte Hobbygärtnerin.
Das könnte Sie ebenfalls interessieren:







