Wertsachen verwahren
Bankschließfach: Preisvergleich kann sich lohnen
Ein geöffnetes Bankschließfach
Die Konditionen von Schließfächern können sich deutlich unterscheiden. Ein Preisvergleich lohnt daher.
Foto: Daniel Reinhardt/dpa/dpa-tmn
Berlin – Wer Wertsachen in einem Schließfach deponieren will, sollte verschiedene Angebote vergleichen. Nicht nur, weil die Preise sehr unterschiedlich sind. Auch die Konditionen sind nicht alle gleich.

Wertvolle Uhren, edler Schmuck, wichtige Dokumente - manche Dinge müssen sicher aufbewahrt werden. Wer sich zu Hause keinen Tresor aufstellen möchte, kann ein Schließfach anmieten. Die gibt es nicht mehr nur bei Banken und Sparkassen, berichtet die Zeitschrift «Finanztest» der Stiftung Warentest (Ausgabe 2/2022). Inzwischen haben sich auch alternative Anbieter etabliert.

Wichtig bei der Auswahl: Die Preise können deutlich voneinander abweichen, wie der Test der Konditionen von 40 Banken und 12 bankenunabhängigen Anbietern zeigt. Bei den Banken schwankten die Preise für ein etwa DIN A 4 großes Schließfach zwischen 31 Euro und 120 Euro pro Jahr. Die alternativen Anbieter sind zum Teil teurer: Hier lagen die Preise für das Musterschließfach zwischen 120 Euro und 416 Euro.

Versicherungssumme unterscheidet sich

Allerdings werben die spezialisierten Anbieter zum Teil mit hohen Sicherheitsstandards. Auch sind in ihren Angeboten in der Regel immer Versicherungen enthalten, die bei Diebstahl, einem Brand oder einer Überschwemmung greifen. Bei den Banken ist das nicht immer der Fall.

Bei den Angeboten der Geldinstitute sind laut den Experten der Stiftung Warentest die Versicherungssummen nicht immer ausreichend: Bei manchen Geldhäusern im Test liegt sie nur bei bis zu knapp über 5000 Euro. Zudem begrenzen manche Banken ihre eigene Haftung.

© dpa-infocom, dpa:220117-99-741687/2

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