Basketball
Oren Amiel bleibt bis 2024 Brose-Trainer
Oren Amiel, aufgenommen bei seiner Vorstellung als neuer Trainer von Brose Bamberg Anfang Dezember vergangenen Jahres
Oren Amiel, aufgenommen bei seiner Vorstellung als neuer Trainer von Brose Bamberg Anfang Dezember vergangenen Jahres
Foto: Daniel Löb
Bamberg – Die Bamberger haben den Vertrag mit dem Israeli verlängert. Die Unterschrift erfolgte bereits vor mehreren Monaten.

Was sich aufgrund der Erfolge der vergangenen Woche und nicht zuletzt der Qualifikation für die Play-offs angebahnt hatte, ist nun offiziell: Brose Bamberg hat den Vertrag mit Trainer Oren Amiel verlängert. Das gab der fränkische Basketball-Bundesligist bei seiner virtuellen Play-off-Auftaktveranstaltung am Donnerstagabend bekannt.

Der 50 Jahre alte Israeli erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zum Ende der Spielzeit 2023/24. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte nach Vereinsangaben bereits im Februar und war damit nicht davon abhängig, ob Brose Bamberg die Play-off-Qualifikation schafft. Warum Brose die Vertragsverlängerung erst jetzt publik machte, teilte der Verein auf Nachfrage dieser Zeitung  nicht mit.  Bei der Play-off-Auftaktveranstaltung am Abend begründete Brose-Geschäftsführer Philipp Galewski die lange Geheimhaltung der Personalie damit, dass man sich voll und ganz auf das Play-off-Rennen konzentrieren wollte. 

Neun Spiele waren in der BBL-Saison 2021/22 erst gespielt, als sich Brose Bamberg von Johan Roijakkers trennte.
Neun Spiele waren in der BBL-Saison 2021/22 erst gespielt, als sich Brose Bamberg von Johan Roijakkers trennte.
Foto: Daniel Löb

„Wir haben vom ersten Tag an gemerkt, dass Oren hervorragend zum Bamberger Basketball passt. Mit seinem unbedingten Willen, jeden Tag besser werden zu wollen hat er jedem einzelnen Spieler neues Selbstvertrauen gegeben und jeden besser gemacht, so dass am Ende auch das Kollektiv besser wurde“, sagte Philipp Galewski, Geschäftsführer von Brose Bamberg. „Seine ehrliche Art, seine Emotionen am Spielfeldrand und der Respekt vor der Bamberger Basketballhistorie bieten jedem Fan ein herausragendes Identifikationspotenzial. Daher haben wir uns schon im Februar dazu entschieden, den Vertrag mit ihm vorzeitig zu verlängern, um mit ihm zusammen frühzeitig die neue Saison planen zu können.“

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Amiel trat Anfang Dezember die Nachfolge von Johan Roijakkers an. Der Niederländer war nach der 80:100-Niederlage gegen die Telekom Baskets Bonn, der vierten innerhalb von fünf Spielen, entlassen worden. Unter Amiel weisen die Bamberger eine Hauptrundenbilanz von 13 Siegen und zwölf Niederlagen auf. Zuletzt gab es eine starke Serie von neun Siegen aus elf Partien, dank der sich der neunfache deutsche Meister noch für die Play-offs qualifizierte.

„Ich freue mich sehr, dass ich weiterhin Cheftrainer eines solch traditionsreichen Clubs sein darf. Ich denke, wir haben in den letzten Monaten den Spaß am Basketball nach Bamberg zurückgebracht und aus Team und Fans wieder eine Einheit gebildet. Das ist das Wichtigste für mich. Ich hatte mit dem ersten Spiel, nachdem die Zuschauer zurück in der Arena waren, das Gefühl, dass sie mich akzeptieren. Das ist großartig, dafür bin ich sehr dankbar“, sagte Amiel.

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