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Fußball-Testspiele
So liefen die Generalproben für Ebersdorf und Coburg
Der Ebersdorfer Trainer Lukas Engelmann nutzt die Trinkpause, um Anweisung an seine Mannschaft zu geben.
Der Ebersdorfer Trainer Jakob Engelmann nutzt die Trinkpause, um Anweisung an seine Mannschaft zu geben. // Heinrich Weiß
Signet des Fränkischen Tags von Coburger Tageblatt
Ebersdorf/Coburg – Vier Tage vor dem Landesliga-Derby zwischen dem SC Sylvia Ebersdorf und dem FC Coburg standen für beide Teams das letzte Testspiel auf dem Programm. Einen Sieg gab es für keine der beiden Mannschaften.

Generalprobe für den SC Sylvia Ebersdorf und den FC Coburg vier Tage vor dem großen Landesliga-Derby am Mittwochabend. Einen Sieg gab es am Samstagnachmittag für keine der beiden Teams. Zumindest für die Ebersdorfer war ein Erfolg aber auch nicht realistisch.

Denn das Team von Trainer Jakob Engelmann testete in Nordhalben zur 75-Jahr-Feier des FCN gegen den Bayernligisten SpVgg Bayern Hof. Am Ende setzte sich der Favorit mit 4:0 durch. Keinen Sieger gab es in Thüringen: Der Oberligist aus Thüringen, der FC Einheit Rudolstadt, und Bayernliga-Absteiger FC Coburg trennten sich 2:2.

Testspiele

SpVgg Bayern Hof – SC Sylvia Ebersdorf 4:0 (2:0)

Für die Hofer geht es am kommenden Samstag in der Bayernliga mit einem Gastspiel beim ASV Cham los. Dementsprechend ernst ging das Team von Trainer Benjamin Koch die Generalprobe gegen den Landesliga-Aufsteiger auch an. Bis auf Hüseyin Durkan traten die Hofer in Bestbesetzung an und spielten wenig überraschend vor 250 Zuschauern ihre spielerische Überlegenheit aus. Maximilian Weimer sorgte nach einem Steckpass nach einer halben Stunde für die Führung. Chancenlos war die Sylvia allerdings nicht. Kurze Zeit später hatte Neuzugang Felix Lausch nach einem Konter eine große Chance, doch Torwart Davd Guyon parierte glänzend.

Kurz vor der Halbzeitpause wurde dessen Gegenüber, Uwe Knauer, von einem Flatterball aus 20 Metern von Marian Schubert überrascht – 2:0. Bayern Hof diktierte auch im zweiten Durchgang das Geschehen. Nach gelungener Kombination war Marian Schubert mit dem 3:0 zur Stelle. Nach vielen Wechseln auf beiden Seiten sorgte Paul Tittmann (82.) für den 4:0-Schlusspunkt. Für Ebersdorf trotzdem ein guter Test gegen eine Mannschaft mit hohen Ambitionen und viel Klasse.

Der Ebersdorfer Gökhan Sener (rechts) ist zu weit weg und kann das 3:0 des Hofers Max Frank nicht verhindern.  
Die Ebersdorfer stehen zu weit weg und können das 3:0 des Hofers Max Frank nicht verhindern.   // Heinrich Weiß

Die Statistik zum Spiel

SpVgg Bayern Hof: Guyon – Skrabalek, Hain, Saalfrank, Weimer, Gezer, Scherbaum, Frank, Hamann, Stadelmann, Schubert / Einwechslungen: Zorn (46.), Kinder, Zuber, Tittmann, Niklas Schödel, Nicolai Schödel, Pöhlmann, Vollert (75.)

SC Sylvia Ebersdorf: Knauer – Weinreich, Pietsch, Friedrich, Seiler, Schmidt, Simone, Pleiner, Jacob, Nana Tonzi, Lausch / Einwechslungen: Bückreiß, Rom, Lichtenstein, G. Sener, Bernhardt, Zhuk, T. Oikonomides, T. Biemann (46.), S. Sener (56.),

Schiedsrichter: Marcel Bargel

Tore: 1:0 Weimer (30.), 2:0 Schubert (44.), 3:0 Frank (54.), 4:0 Tittmann (82.)

FC Einheit Rudolstadt – FC Coburg 2:2 (2:1)

Die Gästeführung erzielte ein Mann, der vor wenigen Wochen aus Thüringen nach Coburg wechselte. Der 19-jährige Max Lanzendörfer, ausgebildet bei Carl Zeiss Jena, traf nach 13 Minuten unhaltbar in den Winkel. Die Freude über die Führung währte allerdings nur gut eine Minute. Denn direkt nach Wiederanpfiff ließ Emilio Heß dem Coburger Keeper Luis Krempel keine Chance. Die Vestekicker pressten bei hohen Temperaturen hoch, gingen dadurch aber auch hohes Risiko. Nach einem Ballverlust der Gäste war Maximilian Schlegel in der 40. Minute der Nutznießer für die 2:1-Führung.

Schlegel hätte die Gastgeber kurz nach dem Seitenwechsel 3:1 in Führung bringen können. Stattdessen schlugen nach einer Stunde die Gäste zu. Der 18-jährige Noa Schott, von der Jugend des FC Eintracht Bamberg gekommen, stand erst wenige Minuten auf dem Rasen, als er zum 2:2 ausglich. Dabei sollte es auch bleiben.

FCC-Trainer Calle Schiebel war wenig begeistert von dem Test. „Es war von beiden Seiten kein guter Test. Aus unserer Sicht war es sehr, sehr enttäuschend, wie wir Fußball gespielt haben. Wir waren wenig giftig. Das hatten wir uns ganz anders vorgestellt“, wird Schiebel in der Mitteilung der Gastgeber zitiert. „Für uns gibt es zwar wichtige Erkenntnisse, aber rein vom Fußballerischen her sind wir von uns selbst sehr enttäuscht. Wir haben mit Ball überhaupt nicht das gespielt, was wir in den letzten Wochen trainiert haben. Gegen den Ball waren wir viel zu kindlich und viel zu unmännlich.“

Die Statistik zum Spiel

FC Einheit Rudolstadt: Kuhnt - Haupt, Prokopp, Schlegel, Heß, Kponton, Riemer, Krahnert, Steinhäuser, Rühling, Weigand / Einwechslungen: Starke, Mohammadi, Amiri, Hähnert, Rupprecht

FC Coburg: Krempel – Späth, Tranziska, Carl, Graß, Höhn, Lanzendörfer, Oikonomides, R. Guhling, Geißendörfer, Biemann / Einwechslungen: König, Wieczorek, Hesse, A. Guhling, Schliebitz (46.), Straub, Schott, Ötter (58.)

Schiedsrichter: Paul Bräuer

Zuschauer: 40

Tore: 0:1 Lanzendörfer (13.), 1:1 Heß (14.), 2:1 Schlegel (40.), 2:2 Schott (60.)

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