Voller Tatendrang stieg die zwölfjährige Valerie Hacker in die Wurfringe. Mit dem Diskus (22,68 Meter) und der Kugel (7,50 Meter) konnte sie schon zufrieden sein. Überragend war dann ihr Auftritt mit dem 2kg-Hammer. Valerie lag in drei Versuchen mit 50,18, 51,64 und 52,64 Metern deutlich über ihrem eigenen oberfränkischen Rekord von 49,74 Metern.
Auch der knapp 14-jährige Jamie Schulze lieferte persönliche Bestmarken ab. Beim Hammerwerfen (4kg) verbesserte er sich um einen halben Meter auf 49,25 Meter, mit der gleich schweren Kugel auf 11,37 Meter.
Der elfjährige Jonathan Grimmler gefiel dabei mit Diskus (22,37 Meter), Hammer (29,45 Meter) und dem Speer (25,00 Meter).
Konopacki erstmals über 60 Meter
Kai Konopacki hatte in der Klasse U18 in diesem Jahr einige Male versucht, die 60-Meter-Marke mit dem fünf Kilo schweren Hammer zu übertreffen. bei der Deutschen Meisterschaft belegte er mit 59,74 Metern Platz 4. Diesmal gelangen dem 16-jährigen Forstlahmer mit 60,39 und 61,79 Meter die ersten Würfe über die begehrte Marke.
Eine Altersgruppe höher beförderte der 18-jährige Matti Hummel nach abgespecktem Training das sechs Kilo schwere Sportgerät auf 69,50 Meter und lag damit knapp unter der 70-Meter-Linie und seiner eigenen Bestmarke 69,89 Metern.
Eine persönliche Bestmarke erzielte Matti dennoch. Seine 1,75kg schwere Diskusscheibe flog auf beachtliche 7,30 Meter.
In der Männerklasse pirscht sich Speerwerfer Max Hübner immer näher an die 60-Meter-Markierung heran. Diesmal wurden seine beiden weitesten Versuche mit dem 800-Gramm-Gerät bei 59,20 und 59,86 Meter gemessen.
Fingerzeig von Merlin Hummel
WM-Starter Merlin Hummel hatte vor dem Wettkampf trainiert und sich erst kurzfristig zur Teilnahme an dem kleinen Wettkampf entschieden. Der 23-Jährige schleuderte die 7,26kg schwere Metallkugel gleich im ersten Versuch 81,03 Meter in den Boden – Weltklasse und nur 24 Zentimeter unter seiner eigenen Bestmarke. Der Sport-Soldat ließ es damit bewenden und machte keine weiteren Würfe mehr. Inzwischen ist er nach Tokio abgereist.











