Heftige Hitzegewitter mit starken Sturmböen haben in Teilen Bayerns Bäume entwurzelt und den Straßenverkehr behindert. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor einen kräftigen Wetterumschwung angekündigt, bei dem die schwülwarme Sommerluft von teils heftigen Gewittern verdrängt werden sollte.
Unwetter reißt Bäume aus der Erde
Im Landkreis Bamberg stürzten an der Bundesstraße 4 bei Rattelsdorf mehrere Bäume auf die Fahrbahn. Die Strecke wurde daraufhin vollständig gesperrt. Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten aus, um die Hindernisse zu beseitigen und die Straße wieder freizumachen.
Laut einem Sprecher des DWD soll die Gewitterfront bis heute Abend nach Tschechien und Österreich abziehen. Doch der Sonntag legt nach: Von Hessen her ziehen neue Schauer und Gewitter nach Nordbayern. Ein Sprecher des DWD rechnet mit Starkregen mit bis zu 20 Litern Regen pro Quadratmeter, lokal sollen sogar drei Zentimeter große Hagelkörner vom Himmel kommen. Auch schwere stürmische Böen lassen den Sonntagnachmittag ungemütlich werden – der Frühsommer bekommt damit eine deutliche Zäsur.
Warnung vor hohen Ozonwerten
Parallel dazu bleiben die Ozonwerte in Bayern erhöht. Laut Prognose des Bayerischen Landesamts für Umwelt können am Samstag sehr hohe Konzentrationen erreicht werden, begünstigt durch das schwülwarme Wetter in der ersten Tageshälfte. Am Sonntag gehen die Werte zwar zurück, bleiben aber weiterhin hoch – bevor der Wetterwechsel auch hier für Entspannung sorgen dürfte.
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Umwelt sollten empfindliche Personen bei erhöhten Ozonwerten körperliche Anstrengungen im Freien möglichst vermeiden, da es sonst zu Reizungen der Atemwege, Kopfschmerzen oder Augenbeschwerden kommen kann.









